Österreich (Klima)
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Österreich liegt in der mitteleuropäischen Westwindzone im Übergangsbereich von einem kontinental bestimmten zu einem von atlantischen Einflüssen geprägten Klima. In den Gebirgsregionen herrscht alpines Klima mit sehr hohen Niederschlägen, kurze kühle Sommer wechseln sich ab mit langen und schneereichen Wintern. In den flacheren Landesteilen gibt es heiße Sommer und schneearme, kalte Winter.
Die jährlichen Niederschlagswerte weisen ein West-Ost-Gefälle auf: Vom Außenrand der Alpen nach innen hin nehmen sie ab und sind zudem von der jeweiligen Höhe der Landschaft abhängig. Dies führt dazu, dass die Niederschläge im Hochgebirge an den Süd- und Nordflanken der Alpen Höchstwerte bis zu 3 000 mm pro Jahr erreichen können, wogegen in den im Regenschatten befindlichen Tälern nur 600 bis 700 mm im Jahr gemessen werden. In Klagenfurt sind es laut Statistik durchschnittlich 935 mm, in Innsbruck 840 mm und in Wien 660 mm Niederschlag pro Jahr. Ebenfalls auf die drei Städte Klagenfurt, Innsbruck und Wien bezogen ergeben sich im Januar Durchschnittstemperaturen von -5 °C, -3 °C und -1,5 °C, im Juli betragen sie 19 °C in Klagenfurt, und jeweils 20 °C in Innsbruck und Wien.