Argentinien (Bevölkerung)
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Von den rund 39,4 Millionen Einwohnern des Landes wohnen allein 13,6 Millionen (Agglomeration) in Buenos Aires, der Hauptstadt des Landes. Insgesamt 40 % aller Argentinier leben somit in der Hauptstadt und ihrer unmittelbaren Umgebung. Auch im übrigen Land lebt der überwiegende Teil der Bevölkerung in den großen Städten (Córdoba, Rosario, Morón usw.).
Mit ca. 14 Einwohnern pro km² gehört Argentinien zu den dünn besiedelten Staaten der Erde. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 95 % Weißen sowie Mestizen, Indios und Menschen anderer Abstammung (3 %). Die christlichen Glaubensrichtungen haben einem Anteil von 94 %, davon sind wiederum über 90 % römisch-katholisch. 1 % der Argentinier sind jüdischen Glaubens.
Seit etwa 1850 wanderten Europäer in großer Zahl in das Land ein, (insbesondere Italiener und Spanier) in Argentinien leben heute im Vergleich zu den anderen südamerikanischen Ländern die meisten europäischen Nachfahren. Die indianische Urbevölkerung wurde von den eingewanderten Europäern verdrängt und zählt heute ca. 30 000 Menschen, die überwiegend im Chaco und in Patagonien leben. Argentinien hat die niedrigste Analphabetenrate (knapp 3 %) in Südamerika, auf dem Land ist sie allerdings regional deutlich höher. Der Besuch der Schule vom 6. bis zum 14. Lebensjahr ist Pflicht. Die älteste Universität des Landes wurde bereits 1613 in Córdoba im Landesinneren gegründet.
Das Bevölkerungswachstum beträgt nur 1 %; die Lebenserwartung liegt bei durchschnittlich 76 Jahren.
Neben der Amtssprache Spanisch werden verschiedene europäische Sprachen und Quechua gesprochen.