Argentinien (Klima)

Aus Länder-Lexikon.de

Auf Grund seiner lang gestreckten Form weist Argentinien unterschiedliche Klimazonen auf. Im Norden und Nordosten ist das Klima subtropisch, in der nördlichen Gebirgsregion trocken. Im größten Teil des Landes herrscht jedoch ein warm-gemäßigtes Klima vor, das weiter südlich trocken kühl, im äußersten Süden subpolar wird. Die mittleren Temperaturen betragen in der Hauptstadt Buenos Aires im Januar 24 °C, im Juli 10 °C, in Sarmiento in Patagonien sind es im Sommer 19 °C, im Juli jedoch sinken die Temperaturen auf durchschnittlich 3 °C ab.

Eine wichtige Rolle bei den Niederschlägen spielen die Nordostpassate im Sommer, die weitgehend im äußersten Nordosten Argentiniens abregnen. Diese Region ist daher durch eine lang andauernde Regenzeit von Oktober bis April und eine Trockenzeit im Winter geprägt. Der Küstenbereich im Norden wird zudem von winterlichen zyklonalen Südostwinden betroffen, so dass dieser Landstrich neben Sommerregen auch Winterregen aufweist.

Ein großer Teil - etwa zwei Drittel - des argentinischen Staatsgebietes liegen in einer Trockenzone entlang der hohen Bergrücken der Anden. Die vom Pazifik kommenden Wolken regnen dadurch auf der chilenischen Seite ab. Dem Süden zu liegt das Land dagegen ungeschützt den Polargebieten gegenüber, dadurch stehen auch zentrale Teile Argentiniens unter dem Einfluss von trockener und kalter Polarluft, die immer wieder zu großen Temperaturstürzen mit starken Regenfällen führt.


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