Argentinien (Politisches System)

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Die Argentinische Republik ist eine Bundesrepublik. Der auf vier Jahre gewählte Präsident ist gleichzeitig Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte (Cristina Fernández de Kirchner, seit 2007); eine einmalige unmittelbare Wiederwahl ist möglich. Der Nationalkongress besteht aus einer Senatorenkammer (Oberhaus) mit 72 Senatoren (drei pro Provinz) und einer Abgeordnetenkammer (Unterhaus) mit 257 direkt gewählten Mitgliedern.

Jede der 23 Provinzen einschließlich des früheren Nationalterritoriums Feuerland und der autonome Bundesdistrikt von Buenos Aires haben eine eigene Verfassung und wählen Gouverneur, Abgeordnete und Richter ohne Eingreifen der Bundesregierung.

Ein eigenständiges Richter- und Juristengremium schlägt der Regierung die Ernennung von Richtern vor und kann Verfahren wegen missbräuchlicher richterlicher Amtsführung einleiten.

Die wichtigsten Parteien des Landes sind die Unión Cívica Radical (UCR) und die Partido Justicialista (PJ; Peronisten). 2003 wurde innerhalb der Peronistischen Partei die eher linksgerichtete Frente para la Victoria (FPV) geründet, die dem Kreis um Néstor Kirchner und Cristina Fernández de Kirchner nahesteht und bei Wahlen mit einer eigenen Liste antritt.


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