Australien (Klima)

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Australien hat verschiedene Klimazonen und ist der trockenste aller Kontinente. Nur in manchen küstennahen Gebieten fallen ausreichend Niederschläge, weite Teile des Landes sind auf Grund der Trockenheit unbewohnbar. In den Wüsten Zentral- und Westaustraliens gibt es weniger als 250 mm Niederschlag pro Jahr. Das östliche Küstentiefland erhält das ganze Jahr über ausreichend Niederschläge.

Je nach Region findet sich auf dem Kontinent gemäßigtes (Süden), subtropisch-maritimes (Küstengebiete), tropisches (Norden) Klima und Wüsten- und Steppenklima im Landesinneren. In den nördlichen Gebieten mit tropischem Klima (ca. 40 % der Landesfläche) gibt es eine feucht-heiße Jahreszeit mit viel Regen (November bis April) und eine gemäßigte, warm-trockene Jahreszeit (Mai bis Oktober). In den Australischen Alpen in Neusüdwales, im Norden Victorias und in Tasmanien ist es am kältesten, nur hier kommt es zu Schneefällen im Winterhalbjahr. Im Süden sind Dezember und Januar die wärmsten Monate (Durchschnittstemperaturen Melbourne im Januar: 20 °C), im Norden der November. Die höchste Temperatur wurde in Cloncurry/Queensland mit 53,1 °C gemessen, in den Wüsten kann es jedoch noch heißer werden.

Zu den typischen Auswirkungen des australischen Klimas gehören Waldbrände, die verheerende Schäden anrichten (wie z.B. 1997 in Neusüdwales und 1999 im Südosten), Wirbelstürme (z.B. Zyklon "Vance" im März 1999) und Überschwemmungen als Folge der Stürme.


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