Australien (Wirtschaft)

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Australien ist ein wirtschaftlich starkes Land. Nach einem Wirtschaftseinbruch in den 1980er Jahren erholte sich die Wirtschaft rasch wieder. Seit den 1990er Jahren weist das Land eine gute Wirtschaftswachstumsrate auf (Schätzung für 2007 3,9 %). Grundlage für den Wohlstand sind die reichen Bodenschätze und die Landwirtschaft. Rohstoffe wie Erdgas, Erdöl, Steinkohle, Gold, verschiedene Erze und Kupfer werden im Land abgebaut, meist auch verarbeitet und decken den eigenen Bedarf. Eisenerz und Kohle werden in Länder der ganzen Welt exportiert. Die wichtigsten Zweige der verarbeitenden Industrie sind die Eisen- und Stahlproduktion, Erdölverarbeitung und Petrochemie, Textilien, Elektrotechnik und Elektronik.

Ein großer Teil der Anbaufläche dient als Weideland, weil es für den Ackerbau nicht geeignet ist. Fast ein Drittel der Fläche wird für die Schafhaltung genutzt. Die bedeutendsten landwirtschaftlichen Produkte sind Rindfleisch (weltweit größter Exporteur), Weizen, Zucker, Milchprodukte und Wolle (weltweit größter Exporteur). Zurzeit ist Japan der führende Exportpartner von Australien, gefolgt von China und Südkorea. Importiert werden v.a. Telekommunikations- und Computerhardware sowie Kraftfahrzeuge.

Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit steigender Tendenz: Von 1987 bis 1997 stieg die Zahl ausländischer Besucher in Australien von 1,7 Millionen auf annähernd 4,4 Millionen. Seitdem hat sich der Zuwachs verlangsamt.

Währung ist der australische Dollar (AUD).


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