Dänemark (Bevölkerung)
Aus Länder-Lexikon.de
Etwa 5,41 Millionen Einwohner leben in Dänemark, die Bevölkerungsdichte beträgt etwa 126 Einwohner pro km². Das Land ist kulturell und ethnisch sehr einheitlich: Rund 97 % der Bevölkerung sind Dänen, ein Großteil von ihnen (insgesamt rund 90 %) gehört der evangelisch-lutherischen Volkskirche an. Von den etwa 200 000 Ausländern stammt der Großteil aus Skandinavien oder Ländern der EU. In der Region um die Hauptstadt Kopenhagen (mit 1,79 Millionen Einwohnern im Großraum) leben über ein Drittel der Gesamtbevölkerung, die zweitgrößte Stadt Århus ist mit 657 500 Bewohnern (Agglomeration) bereits erheblich kleiner.
Grönland hat rund 56 000 Einwohner, von denen etwa drei Viertel Eskimos sind oder Eskimo-Vorfahren haben. Der Rest der Bevölkerung besteht überwiegend aus Dänen, wobei dieser Anteil an der Bevölkerung zurückgeht. Etwa 70 % der Grönländer wohnen an der Westküste im Gebiet um die Disko-Bucht und in der mittleren Region. Die Hauptstadt Nuuk hat rund 14 700 Einwohner. Neben der Amtssprache Dänisch wird Inuit (Eskimoisch) gesprochen. Auf den Färöer-Inseln leben rund 40 000 Einwohner. Nachdem sich die Bevölkerungszahl im Laufe des 19. Jahrhunderts bis 1989 auf knapp 50 000 verdreifachte, ist sie seither wieder rückläufig. Auch die Färinger haben eine eigene Sprache (Färöisch), Dänisch wird aber in allen Schulen unterrichtet. In Dänemark wächst die Bevölkerung jährlich um 0,4 %.