Reiseführer Dänemark

    Aus Länder-Lexikon.de


    Früher lebten hier kriegerische Wikinger, heute ist das nordeuropäische Land bekannt für seine liberale und tolerante Gesellschaft – kein Wunder also, dass sich Dänemark anhaltender Beliebtheit bei deutschen Touristen erfreut.

    Sightseeing und Highlights

    Absolutes Highlight einer Dänemark-Reise ist selbstverständlich die Hauptstadt Kopenhagen, aber auch kleinere Städte wie Ribe und Århus sind einen Besuch wert. Für Kinder ist wahrscheinlich das Legoland die Hauptattraktion.

    Die Hauptstadt Kopenhagen

    Die Hauptstadt Kopenhagen ist sowohl politisches als auch kulturelles Zentrum des Königreichs. Mit 1,8 Millionen Einwohnern ist Kopenhagen die größte Stadt in ganz Skandinavien. Doch auch wenn Kopenhagen die größte Metropole Nordeuropas ist, geht es hier eher gediegen und gemütlich zu.

    Lille Havfrue, die kleine Meerjungfrau

    Das bekannteste Wahrzeichen Kopenhagens sitzt auf einem kleinen Stein am Ende der Hafenpromenade: Die Kleine Meerjungfrau, Lille Havfrue genannt, wurde 1913 von dem dänischen Bildhauer Edward Eriksen geschaffen und zählt zu den meist-fotografierten Frauen der Welt. Und sie musste schon so einiges mitmachen: Einmal wurde ihr der Kopf abgeschlagen, dann wurde sie von oben bis unten rot angemalt, und auch ins Hafenbecken wurde sie schon gestoßen. All diese Anschläge hat sie aber zum Glück einigermaßen unbeschadet überstanden, so dass sie auch heute noch auf ihrem angestammten Platz thront.

    Nyhavn in Kopenhagen

    Nyhavn ist das Vergnügungsviertel Kopenhagens. In diesem Viertel mit maritimen Flair befanden sich früher verruchte Kneipen und Bordelle, heute finden sich hier angesagte Restaurants und Cafés. Direkt an das Nyhavn-Viertel angeschlossen liegt Strøget, die längste Fußgängerzone der Welt mit unzähligen Geschäften und Boutiquen, in der sich neben den Einkaufswilligen auch Straßenkünstler und -musiker tummeln.

    Schloss Amalienburg

    Am nördlichen Ende des Nyhavn-Kanals liegt die Residenz der königlichen Familie, das Schloss Amalienborg. Das bemerkenswerte Beispiel der Rokokoarchitektur, bestehend aus vier nahezu identischen Flügeln, wurde im 18. Jahrhundert erbaut und steht im Zentrum der sogenannten Friedrichsstadt, die von Frederik V. errichtet wurde. Täglich kann man um 12 Uhr den Wachwechsel der königlichen Garde beobachten – mit Musik, wenn die Monarchin anwesend ist, und ohne Musik, wenn sie gerade nicht im Schloss residiert.

    In Kopenhagen gibt es einige sehr interessante Museen, die immer einen Besuch wert sind: Im Nationalmuseum kann man die dänische Geschichte von den Anfängen bis heute nachverfolgen, das Statens Museum for Kunst zeigt Werke europäischer und dänischer Maler vom 16. Jahrhundert an bis heute, und auch ein Wikingerschiffmuseum findet sich in Kopenhagen.

    Wer von Kunst und Kultur schließlich genug hat, der findet im Tivoli, nur unweit des Zentrums, zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten. Der traditionsreiche Vergnügungspark öffnet schon seit 1843 für Jung und Alt seine Pforten und bietet für jedermann etwas - für den Wagemutigen ebenso wie für den eher Zurückhaltenden. Besonders die Abende auf dem Tivoli sind spektakulär: das Leuchten bunter Lampen, dazu Livemusik und zweimal wöchentlich ein berauschendes Feuerwerk.

    Alte Städte, Naturschönheiten und Legoland

    Die bunte Universitätsstadt Århus ist das kulturelle Zentrum Jütlands und liegt an der Ostküste der Halbinsel am Kattegat. Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Århus ist das Freilichtmuseum Den Gamle By, zu deutsch etwa „Die alte Stadt“. Die fast 80 historisch wertvollen Gebäude - Wohnhäuser, eine Wasser- und eine Windmühle - wurden aus ganz Dänemark zusammengetragen, restauriert und hier als Dorf wieder aufgebaut. Das älteste Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Domkirke in Århus mit original romanischen Bauteilen aus dem 12. Jahrhundert und gotischen Elemente aus dem 15. Jahrhundert ist der größte Kirchenbau in ganz Dänemark.

    Die Stadt Ribe

    Die Älteste und eine der am besten erhaltenen Städte in Skandinavien ist Ribe, in Westjütland gelegen: Bis ins 9. Jahrhundert lassen sich Belege für eine Siedlung an diesem Ort nachweisen. Mehr als hundert Gebäude der Altstadt stehen heute unter Denkmalschutz, da seit einem Brand im 16. Jahrhundert die Bausubstanz nicht mehr wesentlich verändert wurde. Den besten Ausblick über die Stadt und die Umgebung hat man vom Turm der Kathedrale aus, dem Wahrzeichen der Stadt.

    Ein traumhaftes Renaissanceschloss mit Burggraben und Zugbrücke: Das ist das Schloss Egeskov, was sich mit "Eichenwald" übersetzen lässt. Der Name leitet sich aus der Tatsache ab, dass das Schloss auf mehreren senkrecht im Wasser stehenden Eichenpfählen gebaut ist. Das Wasserschloss liegt auf der Insel Fünen und wurde im 16. Jahrhundert auf einem kleinen See inmitten einer 15 Hektar großen Parkanlage, zu der heute auch der größte Fuchsiengarten der Welt gehört, errichtet. Im Inneren des Schlosses gibt es antikes Mobiliar und Gemälde zu bestaunen. Außerdem befindet sich auf dem Gelände des Schlosses ein Oldtimer-Museum mit 300 alten Autos und Motorrädern.

    Die Klippen von Møns Klint

    Eine atemberaubende Naturattraktion befindet sich am östlichen Ende der Insel Møn: Møns Klint, eine sechs Kilometer lange Steilküste aus weißem Kalkstein. Der Kreidefelsen Dronningestolen, was soviel wie "Stuhl der Königin" bedeutet, fällt aus 128 Metern Höhe steil ab. Entstanden sind die Klippen, als vor mehr als 5.000 Jahren die auf dem Meeresgrund aus Kalkablagerungen entstandenen Kreideschichten an die Oberfläche gedrückt wurden. Durch einen Fußmarsch kann man von den Klippen hinunter zum Strand gelangen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Klippen bei einer Bootstour aus der Ferne von der Seeseite aus zu bestaunen.

    Da können Kirchen, Schlösser und Museen einfach nicht mithalten: Das Legoland ist Dänemarks meistbesuchte Attraktion außerhalb Kopenhagens. Der Themenpark für Junge und Junggebliebene befindet sich seit 1968 nahe dem Städtchen Billund in Jütland. Hier, in der Heimatstadt der Spielsteinchen, wurde das erste Legoland weltweit auf einer Fläche von mittlerweile 14 Hektar errichtet. Insgesamt wurden in den acht verschiedenen Themenwelten mehr als 42 Millionen der bunten Plastiksteine verbaut. Ob nun weltberühmte Bauwerke wie die amerikanische Freiheitsstatue, zahlreiche Achterbahnen und Fahrgeschäfte, oder eine Nachbildung des Hafens von Kopenhagen - selbstverständlich alles aus Legosteinen gebaut - hier findet man alles vereint.

    Sportliche Aktivitäten

    Jenseits dieser kulturellen Highlights besteht durchaus auch die Möglichkeit, Dänemark von seiner sportlichen Seite aus kennenzulernen:

    Radfahren - Ein bestens ausgebautes Radwegenetz spannet sich mit mehr als 12.000 Kilometern über das ganze Land. Elf nationale Routen führen von West nach Ost und Nord nach Süd durch die blühenden Landschaften und vorbei an wichtigen Sehenswürdigkeiten. Die Tourismusbranche hat die Attraktivität des Radfahrens für Urlauber erkannt: Zahlreiche Fahrradverleihe und spezielle fahrradfreundliche Unterkünfte von Campingplätzen bis zu Hotels der gehobenen Klasse bieten ihre Dienste maßgeschneidert dem fahrradbegeisterten Kunden an.

    Wassersport - Von fast allen Seiten von Meer umgeben und eine Küstenlänge von über 7.300 Kilometern - damit ergibt sich eine weitere Freizeitattraktion in Dänemark: So wie das Flachland die Radfahrer anlockt, bieten sich an und vor den Küsten Dänemarks zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Ob sie sich nun auf eine Segeltour begeben, an einem der zahlreichen Strände Wind- oder Kitesurfen, vor der Küste nach alten Wracks tauchen oder einfach nur im Meer baden und schwimmen wollen, in Dänemark gibt es dafür zahlreiche Gelegenheiten. Denn im ganzen Land gibt es keine einzige Stelle, die mehr als 55 Kilometer vom Meer entfernt ist.

    Angeln - Auch das Angeln ist in Dänemark sehr beliebt. Angelfreunde finden in unberührten Bächen und Flüssen ausgezeichnete Bedingungen, um ihrem Sport nachzugehen und Hechte, Forellen und Barsche aus dem Wasser zu ziehen. Und selbstverständlich bietet sich auch die Gelegenheit zum Fischen im Meer an Stränden und in kleineren Häfen. Sowohl für das Süßwasser- als auch für das Salzwasserfischen benötigt man einen Angelschein, den man jedoch bei jeder Touristeninformation leicht erwerben kann.

    Golf - Über 140 Golfplätze laden landesweit dazu ein, in landschaftlich bester Lage an seinem Handicap zu feilen. Ob es nun eine Anlage mit Meerblick oder eher ein familienfreundlicher Platz sein soll, die Golfplätze in Dänemark haben für jeden Geschmack etwas zu bieten. Im Gegensatz zu Deutschland sind die meisten Plätze öffentlich zugänglich, es muss lediglich die Mitgliedschaft in einem beliebigen Golfclub nachgewiesen werden. Auf sogenannten "Pay & Play"- Plätzen entfällt sogar diese Einschränkung.

    Tradition und Kultur

    Musikbegeisterte locken zahlreiche Festivals verschiedenster Musikrichtungen. Und die dänische Küche ist weit mehr als das weltweit bekannte „Smørrebrød“! Bekannt ist Dänemark außerdem für seine vielen schmackhaften Biersorten.

    Kulinarische Genüsse

    Die dänische Küche, das ist weit mehr als das weltweit bekannte Smørrebrød - und trotzdem ist es gerade das dick belegte Butterbrot, das heute mit allerlei Leckereien belegt und in unzähligen Variationen nach wie vor das Nationalgericht der Dänen ist. Smørrebrød ist eine klassische Mittagsmahlzeit, denn da nehmen die Dänen in der Regel nur eine kalte Mahlzeit zu sich, um dann am Abend ausgiebig etwas Warmes zu essen. Die Grundnahrungsmittel sind in Dänemark Kartoffeln, Fleisch und vor allem Fisch - kein Wunder, bei der günstigen Seelage ist stets für frischen Nachschub gesorgt. Insbesondere der Hering zählt zu den dänischen Nationalspeisen, ob nun gesalzen, geräuchert, mariniert oder als der klassische Kräuterhering. Und - kaum zu glauben - auch der Hotdog, dick beladen mit rohen und gerösteten Zwiebeln, Essiggurken, Ketchup und Mayonnaise, ist ein typisch dänisches Gericht. Weitere beliebte dänische Gerichte sind der flæskesteg, ein Schweinebraten mit Kruste, gravad laks, gesalzener oder geräucherter Lachs, der in Dill mariniert und mit süßer Senfsoße serviert wird, und hvid labskovs, ein deftiger Eintopf aus Rindfleischstückchen, Kartoffeln und Lorbeerblättern. Als süße Nachspeisen reicht man im Königreich entweder die klassische Rote Grütze, rødgrød genannt, oder wienerbrød, ein leckeres süßes Plundergebäck.

    Und zu jedem deftigen dänischen Essen gehört auch immer ein kleiner Schnaps: Der beliebteste ist der in Aalborg hergestellte Aquavit. International bekannt sind auch die dänischen Biere, allen voran die Biere der Brauereien Carlsberg und das zum gleichen Konzern gehörende Tuborg. Doch nicht nur diese Marktriesen brauen ein schmackhaftes Øl, landesweit gibt es unzählige kleinere Brauereien und Hausbrauereien.

    Dänemark für Musikfreunde

    Auch Freunde musikalischer Unterhaltung sind in Dänemark genau richtig: Über 100 Musikfestivals finden jährlich statt - da dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Jüngeren Generationen ist sicherlich das Festival von Roskilde ein Begriff. Es findet jedes Jahr im Sommer, Ende Juni oder Anfang Juli, statt und ist das größte Musikfestival Nordeuropas. Auf sechs Bühnen spielen nun schon seit Jahrzehnten sowohl weniger bekannte skandinavische Bands als auch internationale Größen der Rock- und Popmusik. Aber auch die etwas kleineren Rockfestivals wie Midtfyns, Langeland oder Skanderborg sind aus der Kulturszene Dänemarks nicht mehr wegzudenken.

    In Kopenhagen kommen dagegen Liebhaber eines anderen Genres ganz auf ihre Kosten: Das legendäre Copenhagen Jazz Festival gilt als eines der bedeutendsten Jazz-Festivals weltweit. Es findet jährlich zwei Wochen lang im Sommer statt und untermauert Kopenhagens Ruf als eine der Jazz-Hauptstädte Europas. Und auch auf dem Gebiet der klassischen Musik hat Dänemark einiges zu bieten: Das Land verfügt über sieben vollwertige Sinfonieorchester und erst seit 2005 besitzt die Hauptstadt eine neue, moderne Oper, direkt am Hafenrand gegenüber dem Schloss Amalienborg errichtet, die mit einer hervorragenden Akustik besticht.

    Beste Reisezeit

    Warme Sommer und milde Winter - das Klima in Dänemark ist recht ausgeglichen. Grund dafür ist der warme Golfstrom, der sich mäßigend auf das Seeklima des Küstenstaates auswirkt. Die mittleren Temperaturen liegen in der Hauptstadt Kopenhagen im Hochsommer bei etwa 18 Grad, im Winter sinken die Temperaturen landesweit nur selten weit unter den Gefrierpunkt. Auch die Niederschlagsmengen sind für die exponierte Seelage relativ moderat: Im Westen Jütlands beläuft sich die durchschnittliche Niederschlagsmenge auf etwa 750 mm, im Bereich der östlichen Inseln sogar nur auf 450 mm. Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 3 Grad im Winter und wärmeren 17 Grad in den Sommermonaten.

    Die Hauptsaison in Dänemark liegt in den Monaten Juli und August: Es ist warm und sommerlich, so dass man sich an den Stränden entspannen kann, jedoch nicht zu heiß, um nicht auch auf Ausflügen und Besichtigungstouren die dänischen Sehenswürdigkeiten erkunden zu können. Außerdem haben in diesen Monaten die meisten Museen und Attraktionen längere Öffnungszeiten. Weniger überlaufen, aber klimatisch trotzdem recht angenehm ist die Zeit zwischen Ende April und Juni sowie die Herbstmonate. Reist man im Frühling nach Dänemark, so hat man im Vergleich zu einer Herbstreise den Vorzug, dass man die grünen Landschaften und Wiesen in voller, satter Blüte erleben kann. Über den Winter hält sich der Touristenzustrom sehr in Grenzen.

    Reiseinfos von A-Z

    Anreise: Die einzigen internationalen Flughäfen sind Kastrup bei Kopenhagen und Billund in Jütland. Nach Kastrup fliegen mehrere Airlines täglich von zahlreichen deutschen Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, München) und von Wien und Zürich aus. Ansonsten bietet sich die Anreise mit Bahn oder Auto an: Von Hamburg nach Kopenhagen benötigt man auf direktem Weg inklusive Fährfahrt etwa 4,5 Stunden mit der Bahn. Mit dem Auto erreicht man das Königreich bequem über die Autobahn A7.
    Feiertage: An folgenden Feiertagen müssen Sie mit geschlossenen Banken und Geschäften oder zumindest mit eingeschränkten Öffnungszeiten rechnen: Neujahr (1. Jan), Ostern (mit Gründonnerstag und Karfreitag), Buß- und Bettag, Christi Himmelfahrt, Tag der Verfassung (5. Juni), Pfingsten, Heiligabend und Weihnachten, Silvester
    Geld: Bezahlt wird in Dänemark mit der Dänischen Krone (DKK). Mittlerweile akzeptieren zwar einige Geschäfte auch den Euro als Zahlungsmittel, darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht. An den Geldautomaten kann mit der EC- oder Kreditkarte ohne Probleme Geld abgehoben werden. Die eigene Währung kann auch in Banken oder Wechselstuben eingetauscht werden, große Banknoten können abgelehnt werden. Kreditkarten und EC-Karten werden fast überall zum Bezahlen akzeptiert. Auch Reiseschecks werden meistens angenommen.

    Wie die anderen skandinavischen Länder ist auch Dänemark ein eher teueres Reiseland - der Grund dafür liegt hauptsächlich in der Steuer von 25 Prozent, die in Dänemark auf alles, seien es nun Lebensmittel, Waren oder Hotelpreise, erhoben wird.

    Impfungen: Bestimmte Impfungen sind bei einer Reise nach Dänemark nicht erforderlich. Bei einem längeren Aufenthalt wird allerdings eine Impfung gegen Tollwut und Hepatitis B empfohlen. Von April bis Oktober sollte man sich in ganz Dänemark vor Zecken schützen, weil sie Borreliose übertragen können. Die Infektion mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zecken gilt als sehr unwahrscheinlich, gegen diese Krankheit könnte man sich jedoch auch impfen lassen.
    Medizinische Versorgung: In Apotheken erhält man Medikamente nur auf Rezept, das von einem skandinavischen Arzt geschrieben worden ist - das gilt auch für Medikamente, die es bei uns rezeptfrei zu kaufen gibt. Nehmen Sie für ihre Reiseapotheke also lieber alles von zu Hause mit. Bei einem Notfall werden Ausländer kostenlos im Krankenhaus oder ambulant behandelt. Gewöhnliche Arztrechnungen müssen sie selbst bezahlen, wenn Sie keine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) besitzen.
    Notruf: Die landesweite Notrufnummer ist 112 (für Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und Notarzt)
    Öffnungszeiten: Geschäfte haben in der Regel Mo-Do von 9.00-17.30, Fr in Städten oft bis 20.00 und Sa bis 12.00 oder 14.00 Uhr geöffnet (jeden ersten Sa im Monat bis 16.00/17.00 Uhr). In Supermärkten kann man Mo-Fr von 9.00-20.00 Uhr einkaufen. In vielen Urlaubsorten haben einige Geschäfte täglich, auch an Sonntagen und Feiertagen geöffnet. Banken öffnen Mo-Fr um 9.30 Uhr und schließen Do um 18.00, sonst um 16.00/17.00 Uhr. Wechselstuben haben dagegen oftmals bis Mitternacht geöffnet.
    Trinkgeld: Trinkgeld ist in Hotel- und Restaurantrechnungen sowie in Taxigebühren grundsätzlich enthalten. Gepäckträgern und Personal in öffentlichen Toiletten gibt man Trinkgeld.
    Unterkünfte: In Dänemark findet jeder eine schöne Unterkunft, je nach Geschmack und Bedarf. Besonders beliebt für einen Urlaub in Dänemark sind Ferienhäuser oder -appartements, vor allem bei Familien, größeren Gruppen oder Touristen, die ihren Hund mitnehmen möchten. Sie finden eine Vielzahl an Angeboten in allen Preiskategorien und von ganz unterschiedlichen Anbietern.

    Gerade für Kinder wäre vielleicht ein Urlaub auf dem Bauernhof spannend. Viele Bauernhöfe in Dänemark vermieten nämlich Zimmer oder Ferienwohnungen. Die Besucher dürfen bei Interesse dann auch gerne auf dem Hof mithelfen. Für Naturverbundene gibt es knapp 500 Campingplätze in Dänemark, deshalb ist "wildes" Campen außerhalb dieser Plätze auch verboten. Die meisten liegen direkt am Wasser und bieten somit gute Bademöglichkeiten.

    Verkehrsmittel: Auch in Dänemark wurden, wie in Deutschland, in den größeren Städten Aalborg, Kopenhagen und Frederiksberg Umweltzonen eingerichtet. Außerdem muss man beim Autofahren immer das Licht eingeschalten haben, auch tagsüber und bei Sonnenschein. Über die genauen Beschränkungen informiert das Auswärtige Amt. Im Übrigen gilt Vorsicht bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und sonstigen Verkehrsverstößen, da diese in Dänemark wesentlich höher geahndet werden als in Deutschland.

    Weil zu Dänemark sehr viele Inseln gehören, ist das Schiff ein alltägliches Verkehrsmittel. Wichtige Verbindungen werden regelmäßig und mit Autofähren gefahren. Das Bahnnetz ist gut ausgebaut und viele Züge fahren stündlich. Der Ticketpreis richtet sich nach der Strecke, für Kinder, Senioren und Gruppen gibt es Vergünstigungen. Wo keine Züge fahren, fahren stattdessen Busse. Fahrräder können meistens problemlos mitgenommen werden, sogar auf Inlandsflügen.

    Visum: Für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten genügt ein gültiger EU-Personalausweis oder Reisepass. Ein Reisepass ist nur in einigen Fällen nötig, wenn Sie zum Beispiel auf die Färöer Inseln oder nach Grönland reisen möchten.
    Zeitverschiebung: keine Zeitdifferenz, auch in Dänemark gibt es Sommer- und Winterzeit

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