Deutschland (Klima)

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Das Klima im Norden und Westen Deutschland ist von ozeanischen Einflüssen geprägt mit mäßig warmen Sommern und milden Wintern. Der meist von Nord oder West wehende Wind bringt dabei feuchte Luftmassen nach Deutschland. Im Osten und Süden des Landes überwiegen subkontinentale Einflüsse, was zu kälteren Wintern und wärmeren Sommern führt. In Hamburg im Norden beträgt die durchschnittliche Temperatur im Januar ca. 0 °C, im Juli 17 °C; in München im Süden liegt das Januarmittel bei -2 °C, im Juli bei 19 °C. Klimatisch begünstigt sind die Täler von Rhein, Mosel und Neckar, hier sinkt die Temperatur im Winter nur selten unter den Gefrierpunkt und im Juli werden mittlere Temperaturen von 20 °C erreicht.

Die Niederschläge sind über das ganze Jahr verteilt, in den Sommermonaten werden die höchsten Werte erreicht. An den Westhängen der Mittelgebirge werden bis zu 1 400 mm jährlich gemessen (Brocken im Harz), während in den Alpen bis zu 2 000 mm (Zugspitze) erreicht werden. Im Norddeutschen Tiefland und den Becken und Tälern, die im Regenschatten liegen, werden Werte von 500 bis 700 mm gemessen. Die durchschnittlichen Jahreswerte in Berlin liegen bei 590 mm, in Hamburg bei 715 mm und in München bei 955 mm.


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