Griechenland (Flora und Fauna)

Aus Länder-Lexikon.de

Die ursprünglich vorhandenen Wälder, mit denen weite Teile Griechenlands bedeckt waren, wurden schon in der Antike abgeholzt. An ihre Stelle trat Macchie mit immergrünen Hartlaubgewächsen (Erdbeerbaum, Erica, Echter Lorbeer, Johannisbrotbaum) oder die Hänge wurden durch Bodenerosion ganz kahl. Für die heutige Vegetation in Griechenland sind vor allem die Ölbäume typisch, die bis zu einer Höhe von rund 600 m wachsen, sowie Pinien, Aleppokiefern und Zypressen. In höheren Lagen (um 1 000 m) kommen Kastanien, Ulmen und Eichen vor, bis 2 000 m Schwarzkiefern und Apollotannen. Oberhalb der Baumgrenze breiten sich alpine Matten aus.

Für die Tierwelt Griechenlands sind die Geckos, Eidechsen (z.B. Smaragdeidechse) und die griechische Landschildkröte typisch. In abgelegeneren Landesteilen leben noch Rehe, Wildschweine und Füchse, vereinzelt sollen auch Wölfe und Bären vorkommen. Auf Kreta lebt die Bezoraziege, eine Stammform der Hausziege.


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