Großbritannien und Nordirland (Klima)

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Großbritannien wird von ozeanischem Klima bestimmt. Dies bedeutet, dass im Winter ein eher mildes, im Sommer eher kühles Wetter herrscht und die Jahreszeiten nicht stark ausgeprägt sind. Dies ist vor allem auf den Nordatlantischen Strom zurückzuführen, der die Hauptinsel in einen trockenen und warmen Ostteil und einen feucht-gemäßigten Westteil gliedert. Ein weiterer wichtiger Klimafaktor ist die hohe Luftfeuchtigkeit, die im ganzen Jahr nur selten unter 75 % fällt und im Winter auf über 90 % ansteigen kann. Die Niederschläge liegen im schottischen Edinburgh bei ca. 704 mm, in London bei ca. 600 mm jährlich. Im Westen, wo die über die Irische See kommenden Luftmassen an lang gestreckte Gebirgszüge stoßen und dadurch zum Aufsteigen und Abregnen gezwungen werden, liegt die Niederschlagsmenge wesentlich höher (Ben Nevis ca. 4 000 mm, Snowdon ca. 2500 mm). Am geringsten sind die Niederschlagsmengen in Ostengland mit ca. 550 mm. Ganz Großbritannien hat seine trockensten Monate von März bis Juni, die feuchtesten von Oktober bis Januar.


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