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Tafelberg

Kapstadt, Südafrika Der 1.087 Meter hohe Tafelberg (Table Mountain - Mons Mensa) ist das Wahrzeichen der Stadt Kapstadt. Sein flacher Gipfel ist fast drei Kilometer lang und liefert eine atemberaubende Aussicht auf Kapstadt und seine Umgebung.

Tafelberg

Das Panorama vom Tafelberg erstreckt sich von der Bucht Table Bay bis hin zur False Bay, von Camps Bay bis nach Kommetjie; an einem schönen Tag hat man eine ausgezeichnete Aussicht über die Cape-Ebenen bis zu den Hottentots Holland Bergen in Somerset West. Der Tafelberg besitzt fünf Stauseen, die von Constantia Nek aus bewandert werden können. Sie können ihn über eine moderne Seilbahn erreichen, die im 20-Minuten-Takt fährt.

Tipp: Nur bei windstillem Wetter ist die Gondel in Betrieb und der Weg nach oben geöffnet, denn der Gipfel ist bekannt für seinen böigen Wind.

Triumphbogen

Paris, Frankreich

Triumphbogen

Neben dem Eiffelturm eines der Highlights in der französischen Hauptstadt. Bereits im Jahr 1806 von Napoleon in Auftrag gegeben, dauerte es dreißig Jahre bis zur Fertigstellung. Der Arc de Triomphe bildet das Zentrum des Place Charles de Gaulle (bis 1970 Place de l'Étoile), an dem zwölf Avenues sternförmig aufeinander treffen, eine davon die Prachtstraße Champs Élysées. Das im antiken römischen Stil gehaltene Denkmal ist imposante 49 Meter hoch, 45 Meter breit und 22 Meter tief. Verziert ist es mit vielen Reliefs und Figuren, die sich mit dem Erbe der französischen Revolution beschäftigen. Unter dem Bogen brennt eine ewige Flamme ("flamme du souvenir") auf dem Grab des unbekannten Soldaten ("tombe du soldat inconnu") aus dem Ersten Weltkrieg. Im Inneren des Bauwerks befindet sich ein kleines Museum, in dem Dokumente über die Geschichte und den Bau des Bogens ausgestellt sind. Von der oberen Plattform hat man einen großartigen Blick: Östlich, die Champs Élysées herunter, in Richtung des Louvres, sieht man den Place de la Concorde, den Garten der Tuilerien und den Triumphbogen du Carrousel. Westlich befindet sich in einiger Entfernung das größere und modernere Pendant, La Grande Arche de la Défense.

Tipp: Am ersten Sonntag des Monats ist der Eintritt zur Aussichtsplattform kostenlos, ein Ticket benötigt man aber trotzdem.

Niagarafälle

New York State, USA

Niagarafälle, Frederick Edwin Church

Die Niagarafälle zählen zu den berühmtesten Touristenattraktionen Nordamerikas und liegen an der Grenze zwischen den USA und Kanada. Sie bestehen aus zwei separaten Wasserfällen, den "Horseshoe Falls" (Hufeisen-Fälle) auf der kanadischen Seite und den "American Falls" (Amerikanische Fälle) auf der US-amerikanischen Seite. Der Niagara River fließt vom Ontariosee in den Eriesee und stürzt an den Niagarafällen 58 Meter in die Tiefe. Mehrere Male verstummten die Wasserfälle: im Januar 1936 froren die Niagarafälle aufgrund einer extremen Kältewelle ein und bildeten einen mehrere hundert Meter breiten Eisvorhang. 1848 tobte ein mächtiger Sturm, der Eisschollen auf dem Eriesee in Bewegung brachte. Diese Eisschollen blockierten den Austritt des Flusses bei Buffalo fast dreißig Stunden lang, bevor die Eismassen wieder in Bewegung kamen und der Fluss wieder strömen konnte. Kurios sind zudem die vielen Geschichten über Befahrungen und Todesfälle, die sich um die Niagarafälle ranken.

Tipp: Die Fälle können auch nachts besucht werden, da sie mit alle fünf Minuten wechselnden farbigen Scheinwerfern beleuchtet werden.

Taj Mahal

Agra, Indien

TajMahal

Erbaut vom Großmogul Shah Jahan für seine 1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal. Neben dem Mausoleum, mit einer Bauzeit von 17 Jahren, umfasst das Bauwerk einen 18 Hektar großen Garten, in dessen Zentrum sich ein längliches Wasserbecken befindet. Handwerker aus ganz Zentral- und Südasien wurden versammelt, um persische, indische und moslemische Komponenten in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesch zu einem Meisterwerk zu vereinigen. Mehr als 1.000 Elefanten schafften grünen und weißen Marmor und Kisten voller Edel- und Halbedelsteine vom gesamten Kontinent herbei, während persische Kalligrafen, venezianische und florentinische Mosaikkünstler einzigartige Blumenmotive an den Wänden, Marmormosaiken an den Böden und Ornamente und Koraninschriften an den Fassaden verwirklichten. Das Taj Mahal gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gilt als eines der wichtigsten Beispiele für den Mogulstil in der islamischen Kultur und ist Anziehungspunkt für jährlich über drei Millionen Touristen auf einer Reise durch Indien – besonders für frisch vermählte indische Paare, da von dem Mausoleum eine Kraft ausgehen soll, die dafür sorgt, dass die Liebe gestärkt wird.

Tipp: Trotz des großen Geländes und 750 Rupien Eintritt kann es tagsüber bei extremer Hitze zu Besucherstaus kommen, folglich sollte man das Taj Mahal besser vor 10 Uhr morgens besuchen.

Uluru – Ayers Rock

Northern Territory, Australien

Ayers Rock

Der Ayers Rock ist ein Inselberg aus Sandgestein in der zentralaustralischen Wüste. Diese Formation liegt im Uluru-Kata Tjuta National Park, der 340 Kilometer südwestlich von Alice Springs im Northern Territory of Australia liegt. Mit einer Länge von drei Kilometern, einer Breite von knapp zwei Kilometern und einer absoluten Höhe von 869 Metern erhebt sich der Uluru in der Dünenlandschaft. Der faszinierende und magische rote Fels im Herzen des Outbacks entstand vor ca. 800 Millionen Jahren und wurde 1873 vom europäischen Entdecker William Gosse nach dem damaligen Premierminister Südaustraliens, Sir Henry Ayers, benannt. Im Gebiet des Uluru leben die Anangu; deren jahrelang währender Streit um die Besitzverhältnisse des heiligen Ortes mit der Regierung konnte 1985 beigelegt werden. Die australische Regierung gab das Gebiet den Aborigines in Form eines Pachtvertrags über 99 Jahre zurück, behielt sich aber eine touristische Nutzung vor.

Tipp: Die Besteigung ist zwar auf gekennzeichneten Strecken von den Anangu geduldet, wird aber nicht gern gesehen. Der Aufstieg ist aufgrund der Hitze nur im Zeitraum zwischen einer halben Stunde vor Sonnenaufgang und 8 Uhr morgens möglich.

Erlöser-Statue auf dem Corcovado

Rio de Janeiro, Brasilien

Jesus Statue

Der Corcovado ("der Bucklige") ist ein Berg in Rio de Janeiro, auf dem das Wahrzeichen der Stadt, die Erlöser-Statue (portugiesisch: Cristo redentor), steht. Diese imposante Statue springt dem Neuankömmling schon auf dem Weg vom Flughafen zur Stadt ins Auge; sie ist von fast jedem Punkt Rio de Janeiros aus sichtbar. Die von Heitor Silva Costa entworfene Statue wurde von dem französischen Bildhauer Paul Landowski in fünf Jahren ausgeführt. 1931 kam seine Arbeit zum Abschluss und wurde am 12. Oktober des Jahres geweiht. Die riesige Statue ist 30 Meter hoch, steht auf einem acht Meter hohen Sockel und wiegt 1.145 Tonnen. Die Spannweite der ausgebreiteten Arme beträgt 30 Meter. Als Baumaterial verwendete man Beton mit einer Schicht Speckstein. Der Bau der Statue wurde von der katholischen Gesellschaft ursprünglich in Auftrag gegeben, um einen hässlichen Telefonmast zu verdecken. Jährlich besuchen bis zu einer Million Menschen das Monument. Eine Serpentinenstraße und eine Zahnradbahn, die Corcovado Bergbahn, die durch dichten Urwald läuft, führen bis nahe an den Gipfel. Unterhalb des Corcovado liegt der Tijuca-Nationalpark. Der Corcovado ist 710 Meter hoch und bietet einen fantastischen Blick über die Stadt.

Tipp: Es gibt auch einen Kiosk mit Sitzmöglichkeiten und erfrischenden Säften sowie diversen Snacks. Empfehlenswert ist es, morgens oder kurz vor Sonnenuntergang zu kommen, da in dieser Zeit der Besucherandrang geringer ist.