Italien (Bevölkerung)
Aus Länder-Lexikon.de
Italien hat rund 57,89 Millionen Einwohner. Die größte Stadt ist die Hauptstadt Rom mit 2,54 Millionen Einwohnern. Weitere Metropolen sind Mailand (1,271 Millionen), Neapel (1,0 Millionen) und Turin (868 000).
97 % der Bevölkerung Italiens sind gebürtige Italiener. Die drei Prozent Ausländer im Land sind meist Einwanderer aus Entwicklungsländern. Dabei sind von den männlichen Einwanderern viele Schwarzafrikaner, bei den Frauen eine große Gruppe Asiatinnen. Heute stellen vor allem Immigranten aus Osteuropa die Haupteinwanderungsgruppe dar.
83 % der Italiener sind christlichen Glaubens, die Mehrzahl davon römisch-katholisch. 16 % werden als konfessionslos bezeichnet; eine wachsende Minderheit stellen die Muslime dar.
Die Landessprache ist Italienisch, in Sardinien leben etwa 1,25 Millionen sardisch sprechende Italiener. In der Provinz Bozen und in Teilen des Trentino ist Deutsch zweite Amtssprache, über 330 000 Bürger sprechen Deutsch. Das Aostatal ist französischsprachig. Im Norden, im Gebiet Trieste-Gorizia, leben kleine slowenische Minderheiten, im Süden, albanische und griechische.
Das Bevölkerungswachstum beträgt 0,4 %. Etwa zwei Prozent der Italiener können nicht lesen und schreiben; meist sind dies afrikanische oder asiatische Einwanderer.