Japan (Politisches System)
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Japan ist eine parlamentarische Monarchie mit einer Verfassung von 1947. Der japanische Kaiser (Tenno) hat nur noch repräsentative Aufgaben (Akihito Tsuyu No Mija, seit Januar 1989). Regierungschef ist der Premierminister (Naoto Kan, seit 2010), der Vertreter der stärksten Partei (meist im Unterhaus) ist. Er ernennt die Minister.
Die Legislative liegt beim Zwei-Kammern-Parlament (Kokkai). Das Unterhaus (Shugi-in) besteht aus 480 Abgeordneten, die für eine Amtszeit von vier Jahren direkt gewählt werden. Das Oberhaus (Sangi-in) hat 242 Mitglieder, die teilweise direkt, teilweise über Parteilisten und teils als Vertreter der Präfekturen gewählt werden. Die Abgeordneten des Oberhauses haben ihr Amt jeweils für sechs Jahre inne. Politisch hat das Unterhaus, das den Staatshaushalt und außenpolitische Vorgänge überwacht, mehr Bedeutung als das Oberhaus, dessen Entscheidungen gegen Beschlüsse des Unterhauses nur aufschiebende Wirkung haben können. Die wichtigsten Parteien sind die Liberaldemokraten (LDP), die Demokraten (DPJ) und die Komeito.
Japan ist in 47 Präfekturen unterteilt, darunter zwei Stadtpräfekturen (Osaka, Kyoto) und der Hauptstadtbereich Tokio. Die Präfekturen haben jeweils eigene Parlamente, jedoch nur begrenzte politische Selbstständigkeit.
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