Kopenhagen

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Hauptstadt von Dänemark, am Öresund im Osten der Insel Seeland gelegen; in der Stadt leben ca. 580 000 Menschen, 1,8 Millionen im Großraum.

Universität, tierärztliche und landwirtschaftliche Hochschulen, Handelshochschule, Museen, Bibliotheken, Schloss, Tivoli; Internationaler Flughafen (auf Amager), Hafen, Schiffsbau, bedeutender Handelsverkehr (mehr als die Hälfte des gesamten dänischen Handels), Porzellanmanufaktur (siehe Kopenhagener Porzellan), Maschinen-, Textil-, Lebensmittelindustrie.

Kunst und Kultur


Im Stadtzentrum befindet sich die Fußgängerzone Ströget. Das neue Hafenviertel Nyhavn hat den zweifelhaften Ruf früherer Jahre mittlerweile gegen ein gutbürgerliches Image eingetauscht. Und die ehemalige Hippiekolonie Freistaat Christiania zählt heute zu den kulturellen Attraktionen der Stadt. Die königlichen Schlösser sind Schloss Christiansborg, Schloss Rosenborg und Schloss Amalienborg, wo täglich die Wachablösung stattfindet. Die Kleine Meerjungfrau ist seit 1913 das Wahrzeichen von ganz Dänemark. Der Vergnügungspark Tivoli wurde 1843 eröffnet. Es gibt zahlreiche Museen: Die Ny Carlsberg Glyptotek beherbergt eine der größten Antikensammlungen Europas. Erwähnenswert ist weiter das Arbejdermuseet (Arbeitermuseum).

Geschichte

Seit dem 11. Jahrhundert besteht an der Stelle des heutigen Kopenhagen ein Hafen, dessen Stadt unter dem Namen Köpmandshavn zum bedeutenden Handelsplatz wurde. Das junge Kopenhagen kam 1416 zur dänischen Krone; seit 1445 ist die Stadt dänischer Königssitz. 1728 und 1795 wurde Kopenhagen durch Feuer sowie 1807 durch Bombardement der Briten teilweise zerstört.