Malediven – sonniges Urlaubsland für Romantiker und Sportler

Aus Länder-Lexikon.de

24. Mai 2013  
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Die Malediven sind ein Inselstaat im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka gelegen. Sie gehören zu den schönsten Orten der Welt, deshalb ist das Urlaubsland so beliebt, dass der Tourismus über 30 % zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Das Besondere an den Malediven sind die vielen kleinen Inseln und Atollen – tatsächlich besteht der Staat aus knapp 2.000 Inseln. Einige von ihnen werden von Einheimischen bewohnt, aber alleine 90 werden ausschließlich für touristische Zwecke genutzt. Meist gehören sie Privatpersonen und pro Insel gibt es ausschließlich ein Hotel-Resort. Die Inseln bieten Exklusivität, viel Ruhe und eine wunderschöne Natur.

Strandliebhaber aufgepasst!

Den Charme der Malediven machen nicht nur einige der weltweit besten Hotels aus, sondern vor allem punktet der Inselstaat mit türkisblauem Meer, weißen Sandstränden, einer beeindruckenden Unterwasserwelt und ganz viel Ruhe. Die meisten Inseln sind so klein, dass man sie bei einem Spaziergang von einer Stunde umrunden kann – wer es also beschaulich mag, ist hier genau richtig. Die Temperaturen sind ganzjährig um die 30° C warm und auch die Wassertemperatur liegt nur knapp darunter, daher können die Malediven das ganze Jahr bereist werden. Die Hauptreisezeit ist aber von Dezember bis April: Vielfältige Angebote zu den unterschiedlichen Inseln des Urlaubslandes finden Sie beispielsweise auf http://www.thomascook.de/lp/1x6-en6unp/urlaub-malediven/.

Auch Wassersportler kommen auf ihre Kosten

Auf Malediven gibt es eine sagenhafte Meeresflora und -fauna zu bestaunen. Klar, dass Tauchen und Schnorcheln zu den beliebtesten Wassersportarten auf dem Inselstaat zählen und viele Touristen ausschließlich deswegen dorthin kommen. Viele Hotels bieten Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene an, in denen die nahegelegenen Korallenriffe erkundet werden. Alle, die es aufregend und schnell mögen, können beim Wasserskifahren ihr Können unter Beweis stellen. Da das Meer in den Lagunen meist sehr ruhig ist, werden auch Anfänger viel Spaß bei der rasanten Sportart haben. Auch Windsurfing, Wakeboarding und Surfen ist möglich. Surfer aus der ganzen Welt kommen auf die Malediven – Wellenhöhen zwischen 1-2,5 Meter findet man das ganze Jahr, wobei die beste Urlaubszeit zum Surfen aber zwischen Februar und Oktober ist.

Faszinierende Hauptstadt Malé

Ungefähr ein Drittel der maledivischen Bevölkerung lebt auf Malé, der einzigen richtigen Stadt der Malediven. Malé ist das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der Malediven und eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Seit 1998 laufen deswegen Aufschüttungsmaßnahmen, um dem chronischen Platzmangel entgegenzuwirken. Mittlerweile ist das Stadtbild von mehrstöckigen Büro- und Hotelgebäuden geprägt. Touristen können durch die zahlreichen Andenkenläden bummeln und die Atmosphäre des Fischmarkts und des Obst- und Gemüsemarktes in sich aufnehmen. Alles ist zu Fuß zu erreichen, wie auch der Sultanspark mit Museum und die Freitagsmoschee mit dem Islamischen Zentrum. Der imposante Präsidentenpalast dient heute nur noch Repräsentationszwecken. Für den Besuch der Hauptstadt sollten Männer eine lange Hose und Frauen ein Shirt, welches die Schultern bedeckt, einpacken, denn die Malediven sind ein islamischer Staat.

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