Mallorca - Immobilienstandort mit Zukunft

    Aus Länder-Lexikon.de

    Von Immobilienkrise spricht auf den Balearen niemand mehr. Die hatte 2008 auch eher das spanische Festland getroffen, auf Mallorca und Ibiza steigen die Preise für Fincas heute rasant an und auch für die Zukunft stehen die Prognosen nicht gerade schlecht. Die überwiegende Mehrzahl der Kunden kommen aus Großbritannien, Skandinavien und natürlich auch aus Deutschland.

    Steigende Verkaufszahlen

    Laut dem Instituto Nacional de Estatistica sind die Verkaufszahlen von Immobilien in Mallorca, Menorca und Ibiza im Jahr 2014 um 18,5 Prozent gestiegen. In ganz Spanien sind sie zwar seit 4 Jahren erstmals auch wieder gestiegen, jedoch nur um bescheidene 2,2 Prozent. Die spanischen Inseln sind beliebt wie nie zuvor. Aufgrund der großen Nachfrage werden auf den Inseln und insbesondere auf Mallorca zahlreiche neue Projekte realisiert um das Angebot zu vergrößern.

    Daher finden sich neben vielen Bestandsobjekten auch zahlreiche Neubauten in den Katalogen der Makler. Wer im Internet die Stichwortsuche bemüht, findet über 4.000 Immobilien alleine auf Mallorca. Etwa 10 Prozent davon sind Luxusimmobilien. Fast die Hälfte aller mallorquinischen Immobilien verfügt über eine gehobene Ausstattung. Luxus ist hier also angesagt!

    Regionale Unterschiede

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    Die Quadratmeterpreise unterscheiden sich je nach Region. Am höchsten sind sie im Südwesten, Nordwesten sowie natürlich im gesamten Großraum Palma. Hier liegen die Preise bis zu einem Drittel über dem Durchschnittspreis von 3.856 Euro pro Quadratmeter. Im Süden der Insel kann man schon für weitaus weniger, 2.950 Euro pro Quadratmeter fündig werden. Neben der Lage spielt auch die unmittelbare Umgebung eine entscheidende Rolle für den Wert einer Immobilie. Am begehrtesten sind nachvollziehbarer Weise Objekte mit direktem Meerblick. Derartige Immobilien kosten durchschnittlich etwa 23 Prozent mehr als vergleichbare Objekte ohne Meerblick. Im beliebten Nordwesten sind es sogar 53 Prozent.

    Die durchschnittlichen Verkaufspreise haben in den letzten Jahren enorme Zuwächse erhalten. Vor 2007, als sich die Immobilienkrise abzeichnete, wurden Topobjekte für zwei Millionen Euro und mehr verkauft. Heute müssen für vergleichbare Immobilien mehr als das doppelte, rund fünf Millionen Euro, investiert werden. Wenn die Situation sich ähnlich weiter entwickelt, sind Wohnobjekte auf Mallorca eine lohnende Kapitalinvestition.

    Aufenthaltsgenehmigung "gratis"

    Der Großteil der Käufer kommt aus Skandinavien, England und dem gesamten deutschsprachigen Raum. Doch auch aus Übersee werden nach und nach Immobilien auf Mallorca angefragt. Ein Grund der zu dieser gesteigerten Nachfrage führte ist sicherlich die sogenannte "Golden-Visa"-Initiative der spanischen Regierung. Diese erleichtert aus nicht EU-Ländern stammenden Immobilienkäufern den Erhalt einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung.

    Gerade in begehrten Lagen sind Wohnobjekte auf Mallorca sehr wertbeständig. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Preise in den nächsten Jahren sinken werden. Zwar konnte auch niemand die Immobilienkrise 2008 vorhersehen, die große Nachfrage und der Ausbau des Wohnangebots sprechen eine eindeutige Sprache. Auch der Umstand dass Mallorca ein Touristenmagnet war und ist, macht es unwahrscheinlich, dass die Preise in naher Zukunft einbrechen.