Manama

Aus Länder-Lexikon.de


Manama ist die Hauptstadt und mit etwa 157 000 Einwohnern größte Stadt von Bahrain. Der Ballungsraum zusammen mit den angrenzenden Städten Al Muharraq und al-Hidd u.a. beherbergt fast 300 000 Einwohner. Die am Nordostufer der Insel Bahrain gelegene Stadt ist ein wichtiges Handelszentrum im Persischen Golf und Heimat einer sehr vielfältigen Bevölkerung. Das heutige Finanzzentrum war aufgrund seiner geografischen Lage immer schon ein reger Handelsplatz. Heute haben sich Finanzdienstleister aus der ganzen Welt in der Stadt niedergelassen. Manama war Hauptstadt der Arabischen Kultur 2012.

Seit 1992 gibt es eine Universität. Manama ist über einen Damm direkt mit Al Muharraq verbunden, das mit einem internationalen Flughafen ausgestattet ist.

Kunst und Kultur

Seit der Jahrtausendwende sind in Manama beeindruckende moderne Bürobauten entstanden, so etwa das Bahrain World Trade Center mit zwei 240 Meter hohen Türmen oder der Bahrain Financial Harbour mit 260 Metern Höhe. Erwähnenswert ist außerdem das Wohnprojekt Abraj Al Lulu. 1997 wurde die Al-Fateh-Moschee eröffnet. Als eine der größten Moscheen der Welt bietet sie etwa 7000 Gläubigen Platz.

Die Al-Fateh Moschee

Sehenswert ist die Altstadt von Manama mit ihrem Gewirr aus Gassen und traditionellen Handelsgeschäften. Ihr Haupttor, das Bab al-Barhayn, wurde von den Briten erbaut. Das Bahrain National Museum zeigt Ausstellungsstücke aus der Entwicklungsgeschichte der Region.

Geschichte

Die erste geschichtliche Erwähnung Manamas war 1345. Der Ort wurde 1521 von den Portugiesen und 1602 von den Persern erobert. Seit 1783 herrscht fast durchgängig die arabische Al-Chalifa-Dynastie. 1958 wurde Manama zum Freihafen erklärt, 1971 zur Hauptstadt des unabhängigen Bahrain.