Mexiko (Flora und Fauna)

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In der reichhaltigen Flora und Fauna Mexikos finden sich sowohl nord- als auch südamerikanische Arten. Obwohl die Baumbestände durch den Menschen bereits stark dezimiert wurden, gibt es noch weite Waldgebiete. An den regenreichen Hangseiten der Kordilleren findet sich Regen- bzw. Nebelwald, die in den höheren Lagen in Mischwälder (Kiefer, Eiche, Wacholder) und dann in Nadelwälder übergehen. Die Waldgrenze liegt in etwa bei 4 000 m. Im Norden Mexikos in den trockenen Gebieten finden sich Dornstrauchvegetation und zahllose Kakteenarten, mit zu den größten gehört der so genannte Kandelaberkaktus, der bis zu 15 m hoch werden kann. Typisch für diese Zone sind auch Agaven, Yuccapalmen und so genannte Mesquitegewächse. Das Tiefland von Tabasco im Süden des Landes weist weite Sumpfflächen auf und tropischen Feuchtwald, die Halbinsel Yucatán überwiegend Trockenwald und Dornstrauchsavanne.

Auch die Tierwelt Mexikos ist sehr artenreich, vor allem bei Reptilien und Vögeln. An größeren Säugetieren kommen Bären, Luchse, Präriewölfe, Hirsche ebenso vor wie Jaguare, Ozelote, Tapire, Gürteltiere und verschiedene Affenarten, wobei diese häufig nur noch in ausgewiesenen Schutzgebieten bzw. unzugänglichen Gebieten zahlreicher vorkommen. Neben Alligatoren und Schildkröten gibt es in den Sümpfen und Lagunen zahlreiche Schlangen-, Molch- und Eidechsenarten. In den tropischen Regenwäldern sind die verschiedenen Vogelarten besonders zahlreich (Papageien, Kolibris), an den Küsten finden sich unter anderem Flamingos, Reiher und Pelikane.


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