Niederlande (Flora und Fauna)

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Die wenigen Waldflächen, die es heute in den Niederlanden noch gibt, sind zum Großteil angepflanzt worden, nur rund 8 % des Landes sind davon bedeckt. Vor allem in den Provinzen Utrecht und Gelderland finden sich neben Nadelwäldern auch Eichen- und Buchenwälder. Ursprüngliche Vegetation findet sich in den Heidelandschaften der trockenen Geestgebiete und den Nieder- und Hochmooren. Auf den Dünen entlang der Küste wachsen Strandhafer, Silbergras und Stranddisteln, die mit ihren Wurzeln den Boden verfestigen und die Bodenabtragung (Erosion) vermindern. Im Küstengebiet finden sich auch Pflanzenarten, die salzwasserresistent sind. Typisch für die niederländische Landschaft sind die großen Felder mit angepflanzten Blumen (vor allem Tulpen, Narzissen, Hyazinthen), die im Frühjahr weite Teile des Landes bedecken.

In den kleinen Waldgebieten findet sich die für Mitteleuropa typischen Tiere wie Füchse, Hasen und Rehe. In den zahlreichen Gewässern der Polder leben Fischotter. Vielfältig ist die Tierwelt, vor allem die Vogelwelt des Wattenmeeres und auf den Westfriesischen Inseln: Neben Seehunden leben hier typische Wattvögel wie der Strandläufer und der Austernfischer, zahlreiche Seevögel wie Möwen, Seeschwalben und Ibisarten finden hier einen idealen Lebensraum. Teile der Westfriesischen Inseln wurden zu Naturschutzgebieten erklärt.


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