Peru Reise: Einreise und Gesundheit
Aus Länder-Lexikon.de
Für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen benötigen deutsche Touristen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Der Kinderausweis muss ein Lichtbild enthalten. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Seit kurzem ist außerdem für das gesamte Amazonasgebiet eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben, deren Nachweis bei der Einreise kontrolliert wird. Bei Nichtbeachtung droht Einreiseverbot, Quarantäne oder Zwangsimpfung.
Außer gegen Gelbfieber sind für eine Reise nach Peru keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird jedoch ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A sowie bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Vor allem in den östlichen Amazonasgebieten herrscht zudem ein relativ hohes Malaria-Risiko, weshalb bei einem dort geplanten Aufenthalt auf jeden Fall entsprechende Vorkehrungen getroffen werden sollten.
Um sich nicht Cholera oder andere Durchfallerkrankungen zu holen, sollten Sie Ihren Durst generell nur mit Wasser aus der Flasche löschen. Auch Zähneputzen mit Leitungswasser ist nicht empfehlenswert. Kochen Sie Leitungswasser vor dem Benutzen gut ab oder desinfizieren Sie es. Bei Nahrungsmitteln sollten Sie darauf achten, dass sie gut durchgekocht oder geschält sind.
Die medizinische Versorgung in Peru ist nur in Lima ausreichend, nicht jedoch in den ländlichen Regionen. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden deshalb dringend empfohlen.
Weblinks
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
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