Peru Reise: Sehenswürdigkeiten
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Mit rund acht Millionen Einwohnern ist die peruanische Hauptstadt Lima an der Pazifikküste eine Weltmetropole und kulturelles sowie wirtschaftliches Zentrum des Landes. Besonders das historische Zentrum der Stadt und der Stadtteil Miraflores (modernes Stadtviertel mit besseren Läden, Restaurants und Hotel) sind sehenswert. Der zentrale Platz (Plaza de Armas) und die Kathedrale bilden einen guten Orientierungspunkt. Auch die Besichtigung des Klosters Santo Domingo mit seinem großen Kreuzgang, des modernen Regierungspalastes, der Kirche und des Klosters von San Francisco lohnt sich. Die vielen Herrenhäuser mit ihren typischen Balkonen aus der Kolonialzeit sorgen für das ganz besondere Flair dieser Stadt.
Der Huascaran Nationalpark umfasst die Gebirgsregion der Cordillera Blanca rund um den Huascaran. Seit 1985 gehört der Park zum Welterbe Natur der UNESCO. Besucher finden hier eine bezaubernde Gebirgslandschaft vor, die von einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt geprägt ist.
Im Süden Perus kommen Kulturbegeisterte voll auf ihre Kosten. Hier wimmelt es nur so von Relikten aus der Inka-Zeit und mystisch anmutenden Stätten. Aber auch die Natur hat in diesem Landesteil einiges zu bieten.
Die "weiße Stadt" Arequipa liegt Luftlinie nur 80 Kilometer von der Küste entfernt auf 2.350 Metern Höhe. Die beiden aktiven Vulkane Misti (5.821 Meter) und Nevado Chachani (6.075 Meter) prägen die beeindruckende Landschaft um die „Stadt des ewigen Frühlings“, wie die Arequipa wegen ihres milden und sonnigen Klimas auch genannt wird. Zentrum der Stadt und idealer Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour ist der Plaza Principal mit den markanten Arkadengängen und der imposanten Kathedrale La Cathedral. Etwas nördlich liegt das Kloster Santa Catalina, das eine Art kleine Stadt in der Stadt bildet. Einst beherbergte es mehrere Hundert Nonnen und Dienstmädchen. Daneben gibt es in Arequipa noch viele weitere sehenswerte Kirchen und Kloster.
Außerdem werden von hier aus Ein- oder Zweitagesausflüge zum Colca Canyon angeboten. Dieser ist noch um Einiges tiefer als der Grand Canyon. Sie haben hier die Möglichkeit, Kondore in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Aber auch die Fahrt zum Canyon selbst ist spannend. Sie führt über ein Hochplateau, auf dem Sie viele Lamas und Alpakas bestaunen können, sowie über einen 4.900 Meter hohen Pass und dann auf einer Serpentinenstraßen hinunter in den Canyon.
Wenn Sie sich sportlich dazu in der Lage fühlen, ist das Begehen des Inka Trail, des wohl bekanntesten Pilgerpfades Südamerikas, ein lohnendes Abenteuer. Die Route führt durch beeindruckende Landschaften und vorbei an uralten Inka-Ruinen. Nach etwa vier Tagen gelangen Sie auf dem alten Straßensystem der Inka nach knapp 50 Kilometern Fußmarsch und der Überwindung eines Höhenunterschieds von etwa 2.700 Metern zur "verlorenen Stadt der Inka" nach Machu Picchu. Die sagenumwobene Stadt ist das besterhaltene Bauwerk und Kultstätte der Inkakultur in Peru. 1983 wurden die Ruinen von der UNESCO gleichzeitig zum Weltkultur und -naturerbe erklärt. Bekannt ist vor allem der Aussichtspunkt "Sonnentor" am Ende des Inka Trail, von dem aus die ganze Stätte überblickt werden kann. Die Anlage selbst besteht aus vielen Tempeln, Stadtvierteln und Plätzen.
Cuzco ist die ehemalige Hauptstadt des großartigen Inkareichs und eine der historisch interessantesten Städte von ganz Südamerika. Sie können Cuzco auch als Ausgangspunkt für einen Ausflug zur Ruinenanlage von Machu Picchu nutzen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Plaza de Armas, die Kathedrale sowie die Kirchen La Compañía, San Blás und La Merced. Beeindruckend sind auch der Sonnentempel und der Tempel von Qorikancha.
Nicht weit von der Stadt entfernt können Sie zahlreiche weitere Relikte aus der Inka-Zeit bestaunen, wie etwa die Ruinen von Saqsaywamán mit ihren terrassenförmig angeordneten massiven Mauern. Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich zwei weitere Inka-Ruinen: Pukapukara und Tambomachay.
Der an der Grenze zu Bolivien liegende Titicaca-See ist mit einer Höhenlage von über 3.800 Metern der höchstgelegene navigierbare See der Welt. Er ist zwölfmal so groß wie der Bodensee, besitzt zahlreiche Inseln und ist in eine faszinierende Bergwelt eingebettet. Zahlreiche Auflüge bieten sich im Gebiet des Titicacasees an, wie etwa die schwimmenden Schilfinseln von Uros, die Insel Taquile oder die Grabtürme von Sillustani.
Das Amazonasgebiet mit seinen vielen Flüssen und feuchten Urwäldern ist vor allem für Naturfreunde und Abenteurer interessant.
Iquitos ist mit ca. 300.000 Einwohnern die größte Stadt im Amazonasgebiet und nur per Boot oder Flugzeug erreichbar. Sie dient vor allem als Ausgangspunkt für Reisen ins peruanische Amazonasgebiet. In der Stadt selbst ist vor allem der Stadtteil Belén, der eine Art Amazonasdorf mit Pfahlbauten und schwimmenden Hausbooten darstellt, sehenswert.
Die eigentliche Attraktion von Iquitos – die Urwald-Lodge – befindet sich jedoch außerhalb der Stadt. Beeindruckend ist vor allem der Canopy Walkway, der auf über 30 Metern Höhe an einer Seilhängebrücke entlang führt und einmalige Einblicke in den oberen Urwald gibt. Auch individuelle mehrtägige Touren in die weitere Umgebung sind buchbar.
Der Manu Nationalpark am Rio Madre de Dios liegt nordöstlich der Region Cusco und wurde 1977 von der UNESCO zum "World Biosphere Reserve" ernannt. Das Gebiet besitzt eine einzigartige Flora und Fauna und eignet sich besonders für Naturbeobachtungen. Ein großer Teil des Gebietes ist dabei nur mit spezieller Erlaubnis der peruanischen Regierung zugänglich. Erreichbar ist das Gebiet über Cuzsco nur mühsam per Landweg oder über den kleinen Flughafen in Boca Manu.
Weblinks
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