Portugal (Flora und Fauna)

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Ähnlich vielfältig wie das Klima ist die Pflanzenwelt in Portugal. In den feuchten Gebieten im Norden wachsen Kiefern, Buchen und Eichen (insgesamt sind rund 30 % der Landesfläche bewaldet, überwiegend der Norden). Im trockeneren Landesinneren kommen Kastanien und Birken hinzu. In ganz Portugal findet sich der aus Australien eingeführte Eukalyptusbaum. In Richtung Süden nimmt der Bestand an Olivenbäumen, Pinien, Kork- und Steineichen zu, dort finden sich auch Johannisbrotbäume, Feigen- und Mandelbäume. An der Algarve mit ihrem besonders milden Klima wachsen Zitrusfrüchte, Pfirsichbäume, Oleander, Bougainvillea und Hibiskus. In den höheren Berglagen der Serra da Estrela herrscht alpine Vegetation mit Moosen und Flechten vor.

Von den immergrünen Lorbeerwäldern, die früher die Azoren bedeckten, sind nur noch kleine Restbestände vorhanden. Sie mussten der landwirtschaftlichen Nutzfläche weichen. Auf Madeira, vor allem auf der teilweise unzugänglichen Nordseite, sind noch ursprüngliche Lorbeerwälder zu finden. Auch die Südseite der Insel bietet eine artenreiche Flora.

Wie in vielen anderen europäischen Ländern ist der Bestand an frei lebenden Wildtieren rückläufig. Doch finden Tierarten wie Wölfe oder Luchse noch Lebensräume im dünn besiedelten Landesinneren. In den Wäldern im Norden, vor allem im Peneda-Gerês-Nationalpark, sollen neben Rehen, Wildschweinen und Füchsen auch noch einige Wildpferde leben. Im Gebirge finden sich Steinböcke und Adler. Besonders die Vogelwelt ist vielfältig, in den Flüssen leben neben Forellen Karpfen und Hechte.


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