Südafrika (Flora und Fauna)

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Am Nature´s Valley in Südafrika

Die Vegetation Südafrikas ist vielfältig, wurde durch Rodung und Zunahme der Bevölkerung aber teilweise stark verändert. Etwa 7 % der Landesfläche sind bewaldet, zusammenhängende immergrüne Waldgebiete finden sich z.B. in den südlichen Küstenzonen und den niederschlagsreichen Osthängen der Randstufe. In den trockenen Hochlandgebieten überwiegt Gras- und Dornstrauchsavanne, auch in den Gebieten mit mehr Niederschlägen finden sich im Hochland überwiegend Grasland und nur wenig Bäume (Schirmakazien, Affenbrotbäume). In der Kapregion im Süden des Landes ist die Pflanzenwelt besonders artenreich, hier finden sich Eichen, Pinien, Eukalypten, eine Vielzahl von Heidekrautarten und Rauten-, Lilien-, Wolfsmilch- und Seidelbastgewächse. Eine der über 80 Proteenarten, die Königsprotea, ist die Nationalblume Südafrikas.

Obwohl seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl von Tierarten in ihren Beständen stark dezimiert und teilweise ausgerottet wurde, ist die Tierwelt in Südafrika nach wie vor sehr vielfältig, auch wenn einige Arten nur noch in Nationalparks anzutreffen sind. Zu den bekanntesten der vielen zum Schutz von Tier- und Pflanzenwelt eingerichteten Schutzgebiete gehören der Krüger-Nationalpark (mit 19 485 km² der größte in Südafrika, wurde schon 1898 angelegt), der Kalahari- und der Royal-Natal-Nationalpark. Hier finden sich u.a. Gnus, Antilopen, Gazellen, verschiedene Affenarten, Leoparden, Schakale, Löwen, Stachelschweine, Elefanten, Nashörner, Flusspferde und Zebras. Besonders vielfältig in Südafrikas Fauna ist die Vogelwelt, allein im Krüger-Nationalpark finden sich über 500 verschiedene Arten. Reptilien wie Skorpione und Schlangen (z.B. Grüne und Schwarze Mamba, Puffotter) sind weit verbreitet.


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