Spanien (Bevölkerung)
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In Spanien leben rund 44,11 Millionen Menschen. Größte Stadt des Landes ist die Hauptstadt Madrid (3,16 Millionen Einwohner). Sie liegt im Zentrum und ist politischer, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt Spaniens. Eine weitere Millionenstadt ist Barcelona (1,59 Millionen Einwohner). Sie ist eine wichtige Hafenstadt an der von Bergen umgebenen Mittelmeerküste. Valencia in der Küstenkordillere zählt rund 797 000 Einwohner. Wichtigste Stadt auf den Balearen ist Palma de Mallorca mit rund 376 000 Einwohnern. Auf den Kanarischen Inseln zählt die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria 380 000 Einwohner.
Die Iberische Halbinsel wurde sowohl von nordafrikanischen als auch von europäischen Völkern besiedelt, so dass die ethnische Herkunft der Menschen vielfältig ist. Heute lassen sich folgende Untergruppen unterscheiden: Rund drei Viertel gehören der kastilisch sprechenden Bevölkerung an. Dazu gehören Kastilier, Asturier, Aragonier und Andalusier. Katalanen, die eine eigene Sprache haben, bilden knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Die Volksgruppe der Galizier (7 %) steht den Portugiesen nahe und hat eine eigene Volkskultur und Sprache ausgebildet. Auch die Basken, eine kleine Minderheit, haben eine eigene vorindogermanische Sprache.
Amtssprache ist Spanisch, das auf der kastilischen Mundart basiert. Anerkannte Regionalsprachen sind Katalanisch, Baskisch und Galizisch. 95 % der Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an, die bis zur demokratischen Revolution Staatskirche war.
Die Bewohner der Balearen sprechen eine katalanische Mundart. Die Guanchen, die Urbevölkerung der Kanarischen Inseln, sind nach der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert in den spanischen Siedlern aufgegangen.
Die spanische Bevölkerung wächst jedes Jahr um etwa 0,1 % und hat eine Lebenserwartung von durchschnittlich 80 Jahren. Die Alphabetisierungsquote beträgt 98 %.