Thailand (Bevölkerung)
Aus Länder-Lexikon.de
Thailand hat rund 65,5 Millionen Einwohner. Drei Viertel der Bevölkerung gehört zu den Thai (Siamesen) bzw. zu den Thaivölkern, wie zum Beispiel die Lao, die im Osten und im Nordwesten des Landes leben. In den Regionen im Norden wohnen verschiedene Bergvölker (Akha, Hmong, Lisu, Karen u.a.), die teilweise aus den umliegenden Ländern eingewandert sind. Diese Völker unterscheiden sich zum Teil in Kleidung, Traditionen, Kultur und Sprache erheblich voneinander, obwohl die Dörfer oft nur wenige Kilometer auseinander liegen.
Die größte Minderheit in Thailand bilden mit 14 % die Chinesen, von denen manche die thailändische Staatsbürgerschaft besitzen. Die meisten von ihnen leben in Chinatown, einem Stadtviertel von Bangkok. Weitere Minderheiten sind die Malaien im Süden und Khmer und Vietnamesen im Osten des Landes.
Fast 95 % der Bevölkerung sind Anhänger des Buddhismus, der im Leben der Bevölkerung eine große Rolle spielt. Im Land gibt es über 18 000 buddhistische Tempel und Heiligtümer. Moslems, Hindus und Christen stellen nur eine Minderheit dar.
Die Lebenserwartung in Thailand beträgt im Schnitt 72 Jahre; die Bevölkerung wächst um etwa 0,9 % pro Jahr. Etwa 7,5 % der Thai können nicht lesen und schreiben, obwohl bereits seit 1921 Schulpflicht für alle Kinder besteht.