Thailand (Flora und Fauna)
Aus Länder-Lexikon.de
Das Klima sorgt für eine üppige und artenreiche Vegetation. Rund 40 % der Landesfläche sind mit Wäldern bedeckt. Typisch sind die so genannten Monsunwälder mit Bäumen, die in der Trockenzeit ihre Blätter abwerfen. In den Hochlandgebieten wachsen neben zahlreichen anderen tropischen Gewächsen Teakholzbäume, Eichen, zahlreiche Orchideenarten und Hibiskus. Durch Brandrodung im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutzung wird der Baumbestand im Norden des Landes immer weiter dezimiert. Tropischer Regenwald findet sich nur noch in Restbeständen auf der Malakkahalbinsel und am Rande des Khoratgebirges im Nordosten Thailands. In den Küstenregionen und im Menamdelta finden sich ausgedehnte Mangroven- und Sumpfgebiete, in denen neben anderen tropischen Hölzern auch Eben- und Rosenholzbäume wachsen. Seit 1989 gibt es in Thailand ein Holzschlagverbot.
Besonders die Vogel- und Schlangenwelt ist in Thailand sehr artenreich. In den Sumpfgebieten und Mangrovenwäldern leben neben diversen Giftschlangen und Krokodilen u.a. verschiedene Affenarten, Winkerkrabben und Schlammspringer. Größere Säugetierarten wie Leopard, Tiger und Büffel sind durch die Jagd und die Eingrenzung ihres Lebensraumes in ihrem Bestand stark zurückgegangen. Nashörner und der Schabracken-Tapir gelten als so gut wie ausgestorben. Vom Aussterben bedroht sind auch mehrere der zahlreichen Affenarten wie z.B. der Weißhand- und der Schopfgibbon.
Seit dem Holzschlagverbot von 1989 werden viele der für den Holzabtransport geschulten Elefanten für Touristenvorführungen verwendet. Affen werden zum Pflücken von Kokosnüssen eingesetzt.