Vereinigte Staaten von Amerika (Politisches System)
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Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika ist aus dem Jahr 1787 und das älteste noch gültige Dokument dieser Art. Sie wurde durch mehrere so genannte Amendments erweitert.
Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitmächte ist der amerikanische Präsident (seit Januar 2001 George W. Bush, Republikaner; ab Januar 2009 Barack Obama, Demokrat), der für vier Jahre indirekt vom Volk gewählt wird (vom Volk werden so genannte Wahlmänner gewählt, derzeit 538, die wiederum den Präsidenten wählen) und der weitreichende Vollmachten besitzt.
Die Legislative liegt beim Parlament (Congress), das aus zwei Kammern besteht: dem Senat mit 100 Senatoren (zwei aus jedem Bundesstaat) und dem Repräsentantenhaus (House of Representatives) mit derzeit 435 Sitzen. Die Senatoren werden für sechs Jahre gewählt, alle zwei Jahre wird ein Drittel der Senatsmitglieder neu gewählt. Die Abgeordneten des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt. Der Präsident hat ein Vetorecht gegen Gesetzesvorlagen, eine Zwei-Drittel-Mehrheit beider Kammern kann das Veto aber zurückweisen.
Die USA bestehen aus 50 gleichberechtigten Bundesstaaten und dem "District of Columbia". An der Spitze jedes Bundesstaates (die alle ein eigenes Zwei-Kammern-Parlament haben; Ausnahme: Nebraska mit nur einer Kammer) steht ein für vier bzw. zwei Jahre gewählter Gouverneur. Die Bundesstaaten besitzen weitgehend Selbstverwaltung und eine eigene Gesetzgebung (so wurde z.B. in einer Vielzahl von Einzelstaaten die Todesstrafe wieder eingeführt, obwohl diese 1972 vom Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof, für verfassungswidrig erklärt worden war).