Weniger Stress beim Fliegen: Die besten Tipps für Flugreisende

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    In der Werbung versprechen Fluggesellschaften maximalen Reisekomfort. Doch wer schon einmal mit dem Flugzeug verreist ist, wird nur bedingt zustimmen können. Obwohl Flugreisende die meiste Zeit sitzend verbringend, sind Flugtage besonders anstrengend. Hierbei gilt: Je weiter das Reiseziel entfernt liegt, desto größer die Belastung für Körper und Geist.

    Doch es gibt Möglichkeiten, die Belastung auf Reisen mit dem Flugzeug zu minimieren. Nachfolgend stellen wir die häufigsten Probleme vor, mit denen Flugreisende zu kämpfen haben. Gleichzeitig werden erprobte Lösungen empfohlen.

    Hohe Belastung für den Körper

    Eines der größten Probleme ist das ständige Sitzen. Fortlaufendes Sitzen stellt für den Körper eine erhebliche Belastung dar. Deshalb ist es umso ratsamer, sich möglichst viel zu bewegen. Dies gilt besonders für die Wartezeit am Flughafen. Etliche Flugreisende werden viele Stunden sitzend im Flugzeug verbringen. Da ist es vernünftig, nicht schon am Flughafen ununterbrochen zu sitzen.

    Wer stattdessen steht und sich bewegt, beugt Rückenschmerzen sowie einer möglichen Thrombose vor - vor allem wenn auch während des Fluges aufgestanden wird. Es ist ratsam, mindestens alle drei Stunden aufzustehen und sich ein wenig zu bewegen. Zwar bieten die Gänge an Bord nicht viel Platz, aber es ist möglich. In großen Flugzeugen, die auf der Langstrecke zum Einsatz kommen, findet sich am hinteren Ende der Passagierkabine fast immer genügend Platz, um einige Zeit stehend zu verbringen.

    Eine weitere körperliche Belastung kann die Klimatisierung an Bord darstellen. Vor allem diejenigen, die warme Reiseziele ansteuern, betreten Flugzeuge gerne sommerlich bekleidet. Doch während eines 12-Stunden Flugs kann die kalte Flugzeugluft enorme Folgen haben und Erkältungen begünstigen. Deshalb ist es ratsam, sich lieber etwas wärmer anzuziehen oder beispielsweise eine leichte Daunenjacke und dicke Wollsocken mit an Bord zu nehmen.

    Gepäckverlust am Flughafen

    Für besonders großen Stress sorgen verlorene Gepäckstücke. Zwar tauchen die meisten Gepäckstücke wieder auf, trotzdem kann sich die Wartezeit über mehrere Tage erstrecken. Um einen Gepäckverlust besser überbrücken zu können, nehmen erfahrene Fluggäste stets Ersatzkleidung mit in die Kabine. Diese wird einfach im Handgepäck untergebracht, ebenso wie Zahnbürste und Zahnpaste.

    Die Reiseexperten von Ibis raten dazu, Ersatzkleidung in einem Nackenkissen unterzubringen. So lassen sich die Kleidungsstücke ganz leicht transportieren und zugleich verspricht das Nackenkissen zusätzlichen Komfort während des Flugs.

    Schlechte Verpflegung an Bord

    Auf den meisten Flügen gleicht das Essen aus der Bordküche einer mittleren Katastrophe. Oft ist es weder schmackhaft noch stellt es umfassend Nährstoffe bereit. Wer sich besser ernähren möchte, bringt sein eigenes Essen mit an Bord. Zwar ist dies nur bedingt möglich, doch kleinere Snacks lassen sich im Handgepäck unterbringen. Notfalls ist es übrigens möglich, diese auch noch vor Ort am Flughafen im Bereich hinter der Gepäckkontrolle zu kaufen.

    Ganz wichtig ist außerdem die Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit. Aufgrund der trockenen Kabinenluft empfiehlt es sich, regelmäßig zu trinken. Doch es kann passieren, dass an Bord nur wenig Getränke bereitgestellt werden, wie beispielsweise während schwieriger Wetterbedingungen. Deshalb ist es immer gut, sich in Nähe des Abfluggates noch eine Flasche Wasser zu kaufen und somit für den Flug zu wappnen.

    Ermüdender Jetlag

    Ein Reiseziel kann in einer vollkommen anderen Zeitzone liegen. Die damit einhergehende Umstellung des Körpers belastet einige Menschen sehr. Doch es gibt Möglichkeiten, um die Wirkung des Jetlags zu verringern.

    Viele Personen tun sich mit dem Wechsel in eine andere Zeitzone leichter, indem sie sich bereits vor Abflug innerlich auf die Zeit am Zielort einstellen. Außerdem hilft die Wahl günstiger Flugzeiten sowie das Anpassen des eigenen Schlafverhalten dabei, einem starken Jetlag vorzubeugen.

    Ärger mit Zoll- und Grenzbeamten

    Probleme mit Einreise oder Rückkehr ließen sich ganz leicht vermeiden, treten aber dennoch sehr häufig auf. Das Kernproblem besteht darin, dass sich viele Flugreisende mit den jeweils geltenden Einreise- und Zollbestimmungen nicht befassen. Gerade bei ungewollten Verstößen werden sie auf kaltem Fuß erwischt und müssen für ihre unzureichende Vorbereitung teuer bezahlen. Besser ist es daher, sich auch hiermit intensiv zu befassen und ggf. erforderliche Vorbereitungen zu treffen, damit keine Schwierigkeiten drohen.