Gepäck auf Flugreisen: Die besten Tipps von Vielfliegern

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    Als Verkehrsmittel hat das Flugzeug enorm an Bedeutung gewonnen. Zunehmend mehr Privatpersonen setzen bei der Reise in den Urlaub auf das Flugzeug. Allerdings bringen Flugreisen gewisse Herausforderungen mit sich, besonders wenn es um das Thema Gepäck geht. Wer Fehler macht, handelt sich unnötige Wartezeiten oder gar hohe Zusatzgebühren ein.

    Erfahrenen Vielfliegern unterlaufen derartige Fehler nicht. Wer regelmäßig fliegt, ist mit den Abläufen am Flughafen bestens vertraut und weiß genau, worauf es ankommt. Nachfolgend haben wir die besten Tipps der Profis zusammengetragen.

    Gepäckvorgaben der Fluglinien kennen

    Darüber, wie viele Gepäckstücke mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden und wie viel diese wiegen dürfen, wird oft gestritten. In hitzigen Diskussionen kommt es häufig zum Verweis auf Aussagen Dritter oder Informationen, die in Online-Foren zu finden sind. Doch letztlich ist all dies nur Spekulation. Welche konkreten Vorgaben gelten, gibt die jeweilige Airline vor.

    Je nach Fluglinien können andere Regeln gelten, weshalb die einzig sinnvolle Lösung darin besteht, sich dort zu informieren. Den Websites der einzelnen Fluggesellschaften ist zu entnehmen, wie viele Gepäckstücke unter Berücksichtigung der gewählten Buchungsklasse mitgeführt werden dürfen.

    Insbesondere beim Handgepäck können je nach Fluggesellschaft erhebliche Unterschiede bei den zulässigen Abmessungen bestehen. Wer kein Risiko eingehen möchte, entscheidet sich am besten für einen klassischen Kabinen-Trolley. Solch ein Gepäckstück wird unter Berücksichtigung der IATA Maßvorgaben für Bordgepäck gefertigt, was höchste Sicherheit verspricht.

    Weniger ist mehr

    Urlauber tendieren dazu, mit umfassendem Gepäck zu verreisen. Allerdings sind große Reisekoffer äußerst unhandlich. Wer z.B. mit der Bahn zum Flughafen reist, kann sich schwer damit tun, mit solch einem Koffer den Zug zu durchqueren und einen Sitzplatz zu finden. Je nach Anzahl der Reisenden kann es bei der Anreise mit dem Auto schwer fallen, alle Koffer im Fahrzeug unterzubringen.

    Vielflieger ziehen es deshalb vor, mit möglichst wenigen Gepäckstücken zu verreisen und zugleich kompakte Koffer oder Trolleys zu verwenden. Der typische Geschäftsreisende, der nur für einige Tage verreist, kommt im Regelfall mit einem kompakten Trolley aus, den er als Handgepäck deklariert. Diesen kann er mit in die Flugzeugkabine, was ihm später ein schnelles Verlassen des Flughafens ermöglicht, weil er nicht am Gepäckband warten muss.

    Wichtige Dinge stets griffbereit haben

    Ob an der Sicherheitskontrolle oder direkt am Ablug-Gate: Reisepass und Bordkarte sind mehrfach vorzulegen. Entsprechend sollten die Dokumente während eines Aufenthalts am Flughafen jederzeit griffbereit sein. Folglich macht es wenig Sinn, sie tief im Handgepäck zu verstauen. Besser ist es, alle relevanten Dokumente in einem Reisepass Etui zu verstauen und dieses z.B. in der Jackentasche bei sich zu tragen.

    Vielflieger, die mit Aufgabegepäck reisen, tendieren übrigens häufig dazu, wichtige Utensilien im Handgepäck mitzunehmen. Hierzu zählen insbesondere Wechselkleidung sowie Produkte rund um den Bereich der Körperpflege. Angenommen ein Koffer trifft am Zielflughafen zunächst nicht ein, so ist die betroffene Person im Ernstfall nicht ganz so sehr aufgeschmissen.

    Qualität macht sich bezahlt

    Ein ganz entscheidender Punkt bei der Anschaffung von Bordgepäck ist das Berücksichtigen von Qualität. Die Unterschiede zwischen den Gepäckstücken verschiedener Hersteller sind groß. Da wäre zunächst das Gewicht der Reisestücke. Vor allem beim Handgepäck kaum ein Spielraum gegeben. In der Economy-Class gestatten die meisten Airlines ein maximales Gewicht von ca. sieben bis zehn Kilogramm. Folglich sollte der verwendete Kabinen-Trolley ein möglichst niedriges Eigengewicht aufweisen.

    Ebenso ist die Fertigungsqualität von Relevanz. Zwar sind alle Trolleys und mittlerweile auch viele Reisekoffer mit Rollen versehen, jedoch ist es um deren Belastbarkeit unterschiedlich bestellt. Bei preiswerteren Gepäckstücken kann es z.B. passieren, dass schnelles Überqueren eines Bordsteins genügt, um Räder oder Achsen zu zerbrechen. Sollte dieser Fall eintreten, kann sich das weitere Vorankommen mit dem Gepäckstück erheblich schwieriger gestalten.

    Das eigene Gepäck angemessen kennzeichnen

    Auswertungen zeigen, dass rund drei Prozent des Aufgabegepäcks nicht zusammen mit dem Passagier am Flughafen eintrifft. Damit eine gute Zuordnung erfolgen kann sollte jedes Gepäckstück mit einem Gepäckanhänger versehen sein. Darauf werden am besten Name und Zustelladresse des Eigentümers festgehalten, ebenso wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

    Am Flughafen begegnen sich zahlreiche Menschen auf engstem Raum. Sollten sich Gepäckstücke ähnlichsehen oder gar äußerlich identisch sein, drohen schnell Verwechslungen. Es kommt häufiger vor, dass Reisende den falschen Koffer vom Gepäckband nehmen und damit den Flughafen verlassen. Das Risiko einer solchen Verwechslung lässt sich jedoch minimieren, indem eine deutliche und zugleich einmalige Kennzeichnung eigener Gepäckstücke erfolgt. Knallbunte Gepäckbänder sind beispielsweise eine gute Möglichkeit, um die Optik von Koffern und Trolleys maßgeblich zu individualisieren.