Die unterschiedlichsten Arten, Urlaub zu machen

Aus Länder-Lexikon.de

7. Februar 2013  
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Wer mit Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen über Urlaubspläne spricht, stellt schnell fest, dass es ganz unterschiedliche Arten gibt, Urlaub zu machen. Je nachdem, was man sich von seinem Urlaub erhofft, sollte man auch die am besten geeigneteste Unterkunft suchen.

Wir haben für Sie mal einige Urlaubsarten herausgesucht und zusammengefasst.

Der Klassiker: das Hotel am Strand

Wer die klassischen Strandorte auf Mallorca, in Side oder an der Costa Brava bereist, möchte meistens nur eines: entspannen. An diesen Stränden kann man sich einfach in der Sonne brutzeln lassen und dem Meeresrauschen lauschen. Genau das ist es, was viele von einem Sommerurlaub erwarten. Den Stress im Alltag und auf der Arbeit vergessen können und die Seele baumeln lassen. Alleinreisende, Singles sowie kleinere Familien mit 1-2 Kindern planen eine Unterkunft häufig in Clubhotels mit Vollpension oder einer All-inclusive-Verpflegung.

Die Angebote variieren hier natürlich ganz klar nach vergebenen Hotelsternen: Wer beispielsweise mit dertour Luxusreisen buchen will, kann von einem anderen Standard ausgehen als bei einem 3-Sterne-Hotel. Das Gute an solchen Clubhotels ist tatsächlich die Unbeschwertheit. Man braucht sich weder um das Essen kümmern, noch darum, ob genügend Getränke vorhanden sind. Auch organisierte Touren und Veranstaltungen innerhalb des Hotels können wahrgenommen werden und bieten entspannte Abwechslung.

Da sich dort auch viele andere (häufig auch viele deutsche) Touristen tummeln, kann hier das eine oder andere nette Gespräch stattfinden und besonders die Kinder knüpfen schnell Kontakt mit anderen. Dies wird durch die clubinterne Kinderanimation noch begünstigt.

Hostels eignen sich für die Städtereise

Wer eine Städtereise in Angriff nehmen möchte, für den sollte die Wahl des Hotels eher weniger bedeutend sein. Sinn einer Städtereise ist es doch, die Stadt und ihre Kultur kennenzulernen – da sollte so wenig wie möglich im Hotelzimmer herumgehangen werden. Auch bei schlechtem Wetter findet man sicherlich das eine oder andere Museum, in dem man dem Regen trotzen kann.

Weil man ohnehin tagsüber sehr viel unterwegs ist und vielleicht auch herumliegende Gegenden besucht möchte, sollte man nicht immer zwanghaft versuchen, zum Abendessen im Hotel zu sein. In solchen Fällen reicht also wirklich eine Halbpension – wenn überhaupt. Wer flexibler und spontaner ist, kann beispielsweise auch auf ein Hostel zurückkommen. Diese gibt es in größeren Städten reichlich und mittlerweile auch mit einem teilweise sehr guten und exklusiven Standard. Sogenannte "Privates" (2-Bett-Zimmer, die oft ein eigenes Badezimmer haben) lassen auch das letzte Gefühl von Jugendherberge mit 12-Bett-Zimmern schwinden, sodass nicht mehr nur junge Erwachsene von Hostels Gebrauch machen. Der Vorteil hierbei ist eindeutig der Preis und die oftmals sehr gute Lage.

In einigen Hostels wird auch ein Frühstück angeboten; durch große Küchen- und Lagerräume kann man hier abends auch etwas eigenes kochen, damit nicht immer nur auswärts gegessen werden muss. Durch solche Gemeinschaftsräume tritt man schnell in Kontakt mit anderen (vermehrt ausländischen) Touristen und kann sich über seine Reiseerlebnisse austauschen. Ideal also für jüngere Paare, Freunde oder Alleinreisende mit Rucksack.

Reisen in der Gruppe

Ferienwohnungen sind die ideale Möglichkeit, um mit vielen Menschen gemeinsam Urlaub zu machen. Beliebte Urlaubsorte haben oftmals ein großes Angebot an ganz verschiedenen Ferienwohnungen oder -häusern, die sich nach den unterschiedlichsten Kriterien richten. Dazu gehören die Anzahl der Schlafzimmer, der Schlafplätze, der Badezimmer oder die Ausstattung von Elektrogeräten. Das Wichtigste hierbei ist allerdings in den meisten Fällen, dass es einen großen Raum gibt (Wohnzimmer oder Küche), in dem sich alle Personen gleichzeitig aufhalten können. Aus diesem Grund werden solche Wohnungen häufig von Großfamilien oder einem Freundeskreis gemietet.

Ferienhäuser befinden sich meistens in kleineren ländlichen Städten oder etwas außerhalb, wenn es sich um einen Touristenort handelt. Der Pluspunkt ist eben die Gemeinschaft: Es kann zusammen gekocht, gelacht, gespielt oder einfach entspannt werden. Diese Option ist auch ideal für die Frühlings- oder Herbstmonate, wenn man die Landschaft erkunden möchte, sich aber gleichzeitig wieder auf den gemeinsamen Abend freut.

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