Inselhüpfen in Griechenland

    Aus Länder-Lexikon.de

    Für diesen Sommer ein ideales und sonniges Reiseziel zu finden gestaltet sich schwierig. Spanien ist dieses Jahr der Renner und auch Italien ist bereits gut gebucht. Gründe dafür sind, dass klassische Urlaubsländer wie die Türkei und Ägypten aufgrund der aktuellen politischen Situation gemieden werden. Die Alternative könnte Griechenland sein.

    Die Inseln der Kykladen sind die wohl bekannteste Gruppe von griechischen Inseln und laden als wunderbares Revier zum Inselhüpfen ein. Diese Art des Urlaubs hat durchaus Tradition. Das große Netz der Fährverbindungen zwischen den Inseln ermöglicht den perfekten Urlaub mit maximaler Flexibilität und einer Vielfalt an Eindrücken. Nirgendwo im Mittelmeer sind die Inseln so unterschiedlich. Passionierte Inselhüpfer wissen schon, warum sie die Kykladen so lieben. Hier finden sich so bekannte Inseln wie Mykonos und Santorini, aber auch einige noch fast unberührte Schönheiten, die bislang von den Touristenströmen verschont blieben. Die Kykladen bieten daher alles, was das Herz begehrt, charaktervolle und wilde kleine Inseln, tolle Strände, romantische Buchten, kulturelle Vielfalt, eine überwältigende Natur oder durchfeierte Nächte – jährlich suchen Millionen von Urlaubern ihr Ferienglück auf dieser Inselgruppe.

    Der Name dieser Inselgruppe hat seinen Ursprung im griechischen KYKLOS = Kreis, da man in der Antike davon ausging, dass sich die Inseln kreisförmig um die heilige Insel Delos anordnen.

    Delos, in der griechischen Mythologie der Geburtsort des Gottes Apollon, ist absolut sehenswert und für viele Urlauber der Höhepunkt ihrer Reise. Auf Delos gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten.

    Dafür um so mehr im nur 45 Minuten mit der Fähre entfernten Mykonos, eine der bekanntesten Inseln der Kykladen. Die Chora von Mykonos gilt als das Venedig von Griechenland und als der wohl schönste Ort der Kykladen, ein Treffpunkt der Reichen und Schönen. Beliebt sind die bekannten Traumstrände und natürlich das gigantische Nachtleben.

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    Sucht man nach Ruhe und Stille, findet man sie in Amorgos. Die Insel ist immer noch ein Geheimtipp. Ruhe und Erholung findet man auch heute noch in Sikinos, einer der am wenigsten touristisch erschlossenen Inseln der Kykladen. Viel los ist auf der nicht weit entfernten Partyinsel Ios, wo sich die jungen Backpacker treffen und die Nacht zum Tage machen. Nicht entgehen lassen darf man sich Santorini, eines der eindrucksvollsten Naturwunder Europas, eine absolut einzigartige Insel mit magischem Flair.

    Santorini ist sicherlich landschaftlich der schönste Teil von Griechenland, der übermäßige Tourismus hat jedoch einiges der einstigen Schönheit genommen. Im Sommer platzt die Insel fast vor Touristen, aber außerhalb der Saison kann man die einmalige Landschaft der Vulkaninsel sowie den spektakulären Sonnenuntergang am weltbekannten Kraterrand genießen.

    Die Inseln sind alle sehr gut erschlossen und bieten dem Reisenden beim Kykladen Inselhüpfen eine große Auswahl an Unterkünften. Die einheimischen Vermieter unterschiedlicher Zimmer stehen bei der Ankunft der Fähren im Hafen bereit und warten auf Touristen. Wer seine Unterkunft schon vor Urlaubsbeginn buchen möchte - besonders während der Hauptreisezeit empfehlenswert - kann zwischen vielen Preiskategorien sowie Pauschalangeboten wählen. Griechenland lockt dazu mit seiner schmackhaften Küche und leckeren, mediterranen Speisen wie Tsatsiki, Moussaka, Stifado, Bifteki oder Dolmadakia.

    Die Anreise nach Griechenland ist mit dem Flugzeug oder Schiff möglich. Die meisten Kykladeninseln haben keinen oder nur einen sehr kleinen Flughafen. Daher werden die meisten Reisenden aus Deutschland auf Mykonos oder Santorini ankommen, um dann per Fähre auf die gewünschten Inseln weiterzufahren. Ob windsurfen auf Naxos, wandern auf Amorgos, tauchen auf Antiparos oder Party auf Mykonos, jetzt gilt es nur noch sich für seine persönlichen Favoriten zu entscheiden ...