Japan (Flora und Fauna)
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Entsprechend den verschiedenen Klimazonen und den unterschiedlichen Höhenlagen unterscheidet sich auch die Vegetation auf den japanischen Inseln. Rund zwei Drittel der Staatsfläche sind bewaldet: Im Norden auf der Insel Hokkaido überwiegt borealer Nadelwald, der in Richtung Süden in sommergrünen Mischwald übergeht, etwa ab der Mitte der Insel Honschu treten immergrüne Laubwälder auf mit Lorbeergewächsen, Stechpalmen, Farnen und Eichen. Im Süden des Landes findet sich tropische Flora mit immergrünem Regenwald und Mangroven an den Küsten.
Durch die Insellagen findet sich in Japan eine Tierwelt, die sich von der des asiatischen Festlandes unterscheidet. Neben Wildschweinen, Dachsen, Hirschen, Antilopen, Wieseln und Hasen, deren Vorkommen abhängig von der entsprechenden Höhenlage ist, leben in Japan die Rotgesichtsmakaken, eine seltene Affenart, die nur in diesem Land vorkommt. Weitere Besonderheiten der Tierwelt sind z.B. die erst 1966 entdeckte Iriomotekatze und Restbestände des Ostasiatischen Ibisses. Der auf dem Festland stark gefährdete Kragenbär ist hier noch weit verbreitet. Auf Hokkaido im Norden Japans leben Schneehase, Schneehuhn und Odinshühnchen, Zobel und Braunbären. An Reptilien finden sich Seeschildkröten, verschiedene Schlangenarten (auch Seeschlangen) und noch größere Bestände des asiatischen Riesensalamanders, der bis zu 1,5 m lang werden kann. Eine große Artenvielfalt findet sich in den Gewässern vor den Küsten Japans: Neben Walen, Delfinen und Pfeilschwanzkrebsen lebt hier auch der Fugu, ein hochgiftiger Fisch, der - richtig zubereitet - in Japan als Delikatesse gilt.