Tipps für gelungene Urlaubsvideos

    Aus Länder-Lexikon.de

    Ein Reisevideo ist eine ganz besondere Art spannende Momente im Leben für Freunde, Verwandte aber auch als ganz private Erinnerung festzuhalten. Heute ist ein Reisevideo fast so etwas wie das moderne Fotoalbum von damals, in welches man die besten Fotos des jeweiligen Urlaubs liebevoll eingeklebt hat. Mit einem Smartphone in der Hand ist es heute problemlos möglich jederzeit und an (fast) jedem Ort spannende Momente festzuhalten: In bewegten Bildern.

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    Eine Idee entwickeln

    Am Anfang jeder Reise in ferne Länder steht die Idee. Wenn sie zu Ende ist bleiben die Eindrücke. Fast genau so verhält es sich bei einem Film. Und wenn man das Video fast wie einen kleinen Film aufbauen möchte, braucht man zunächst einmal eine Idee. Das Erstellen eines Videos ist ein höchst kreativer Prozess für den es keine immer gültige Anleitung gibt. Man sollte sich dennoch an gewisse Dinge halten um möglichst gute Aufnahmen zu erzielen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und man sollte sicher nicht zu viel von seinem ersten Reisevideo erwarten. Dennoch sollte man folgende Regeln befolgen, egal ob man mit einer Handykamera oder einem Camcorder filmt:

    Nicht wackeln!

    Bildwackler sind wirklich unschön anzuschauen und lassen sich eigentlich gut vermeiden, wenn man einfach nur daran denkt. Selbstverständlich kann man nicht immer ein Stativ dabei haben, deshalb lohnt es sich immer mit beiden Händen zu filmen und möglichst entspannt zu stehen. Weiterhin kann man die Kamera oder auch sich selbst anlehnen oder auf etwas aufstützen um ein ruhiges Bild aufzunehmen.

    Möglichst nicht zoomen

    Außer in Situationen in denen es nicht anders geht, etwa weil man spontan etwas festhalten möchte sollte man den zoom möglichst nicht verwenden. Es ist ein häufiger Anfängerfehler und viele Zooms entlarven schnell einen Anfänger. Genau wie verwackelte Bilder sind häufige Zooms nicht schön anzusehen, vor allem weil sich durch das digitale Heranzoomen die Bildqualität zumeist verschlechtert.

    An der Kameraführung arbeiten

    Auch ein beliebter Anfänger Fehler ist das vermeintlich ziellose Umherfilmen innerhalb eines Bildausschnitts. Von links nach rechts und dann wieder kreuz und quer. Besser ist es das jeweilige Motiv / die jeweilige Szene mit klaren Kamerabewegungen zu zeigen. Weite Schwenks sollten dabei im besten Fall mit einem Stativ erfolgen. Es lohnt sich auch eine Szene aus der Ferne und dann noch einmal aus der Nähe oder einer anderen Perspektive aufzunehmen.

    Nicht quatschen

    Auch wenn es vielleicht nicht leicht ist seine Eindrücke während des Filmens für sich zu behalten, es stört. Besser ist es sich auf das Filmen selber zu konzentrieren und saubere Bilder einzufangen. Moderne Videoschnittsoftware erlaubt eine problemlose nachträgliche Vertonung, in der man in aller Ruhe alles sagen kann was man dem Zuschauer mitteilen möchte. Außerdem hat man so originale Hintergrund Geräusche für die Atmosphäre.

    Niemals in das Gegenlicht drehen

    Solches Videomaterial lässt sich meist auch nicht mehr nachträglich verbessern.

    Material sichten und schneiden

    Um aus dem aufgenommenen Videomaterial auch ein ansprechendes Video zu machen benötigt man selbstverständlich eine passende Software. Dabei muss es keinesfalls ein teures Profiprogramm gekauft werden, es gibt diverse Anbieter von guter, kostengünstiger Videoschnittsoftware. Mit der Software wird das Videomaterial anschließend in die richtige Reihenfolge geschnitten und nach belieben mit Musik, Effekten und Ton versehen. Auch wenn die meisten Programme selbsterklärend sind, lohnt es sich ein wenig mit den Grundlagen des Videoschnitts zu befassen.